Schwimm-EM

Wellbrock schwimmt nach Corona in Rom ins Finale

Spitzenschwimmer Florian Wellbrock hat bei den Europameisterschaften in Rom glanzlos, aber souverän das Finale über 1500 Meter Freistil erreicht.
  • Von Deutsche Presse Agentur
  • 15. Aug. 2022 | 11:18 Uhr
  • 15. Aug. 2022
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  • 15. Aug. 2022 | 11:18 Uhr
  • 15. Aug. 2022
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Spitzenschwimmer Florian Wellbrock hat bei den Europameisterschaften in Rom glanzlos, aber souverän das Finale über 1500 Meter Freistil erreicht.

Der 24-Jährige schlug nach 15:06,18 Minuten an und belegte damit den fünften Platz der Vorläufe. Schnellster war Mychajlo Romantschuk in 14:58,20 Minuten. Der Ukrainer trainiert aufgrund des Krieges in seiner Heimat mit Wellbrock in Magdeburg.

Wellbrock war verspätet in die EM gestartet. Weil er nach einer Corona-Infektion im Juli noch Probleme hatte, war der Vizeweltmeister auf der Strecke über 800 Meter Freistil nicht angetreten.

«Mir geht's im Großen und Ganzen gut. Das Rennen war soweit in Ordnung», sagte Wellbrock zu seinem Vorlauf. «Das war ungefähr das, was zu erwarten war. Damit bin ich jetzt erstmal zufrieden.»

Nur elf Schwimmer traten in den beiden Vorläufen an. «Alle sind irgendwie so ein bisschen angeschlagen», sagte Wellbrock. «Unheimlich viele Leute waren krank. Egal ob normale Grippe oder Corona: Alle hat es irgendwie so ein bisschen rausgenommen.» In Oliver Klemet erreichte auch der zweite deutsche Starter den Endlauf am Dienstagabend. Bei den Olympischen Spielen in Tokio hatte Wellbrock über 1500 Meter die Bronzemedaille gewonnen.

In der Morgensession qualifizierte sich Brustschwimmer Lukas Matzerath in 27,10 Sekunden und damit mit der fünftschnellsten Zeit der Vorläufe für das Halbfinale am Abend. Zoe Vogelmann erreichte die nächste Runde über 200 Meter Lagen.

Am Abend steht Lukas Märtens im Finale über 200 Meter Freistil. Auch Schmetterlingsschwimmerin Angelina Köhler und Rückenschwimmer Ole Braunschweig sind in Endläufen gefordert.