Eishockey-WM

Kreis: Mehr Scheiben gegen Finnland aufs Tor bringen

Zum Auftakt der Eishockey-WM verpasst Deutschland gegen Schweden nur knapp eine Überraschung. Bereits heute geht's gegen den aktuellen Weltmeister und WM-Gastgeber.
  • Von Deutsche Presse Agentur
  • 13. Mai 2023 | 21:45 Uhr
  • 13. Mai 2023
Bundestrainer Harold Kreis fordert vom Team mehr Entschlossenheit vor dem Tor.
  • Von Deutsche Presse Agentur
  • 13. Mai 2023 | 21:45 Uhr
  • 13. Mai 2023
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Eishockey-Bundestrainer Harold Kreis hat vor dem zweiten WM-Spiel gegen Gastgeber Finnland mehr Entschlossenheit vor dem Tor gefordert.

«Das ist sicher auch eine Erkenntnis, die wir in das Spiel morgen mitnehmen wollen: Mehr Schüsse aufs Tor, mehr Verkehr», sagte Kreis nach dem 0:1 gegen Schweden zum WM-Auftakt in Tampere.

Mit der Leistung gegen den elfmaligen Weltmeister war der 64 Jahre alte Deutsch-Kanadier indes zufrieden: «Aber insgesamt ist die Leistung und der Einsatz der Mannschaft ein sehr guter Wegweiser für die Spiele, die noch auf uns warten.»

Auch gegen den Titelverteidiger Finnland ist Deutschland heute trotz des finnischen 1:4 zum Auftakt gegen die USA klarer Außenseiter. «Natürlich haben die Finnen noch mehr Druck, dadurch dass sie heute verloren haben. Umso härter werden sie kommen», sagte Angreifer Dominik Kahun und Kapitän Moritz Müller befand: «Ich erwarte Finnen, die sehr heiß aus den Startblöcken rauskommen werden. Die versuchen, direkt etwas gutzumachen. Wir müssen cool bleiben, coolen Kopf behalten auch bei der Kulisse.» Laut Müller habe das Spiel gegen Schweden gezeogt, «dass wir gegen die Großen mitspielen können.»

Dennoch werden die Probleme beim Toreschießen mehr und mehr zum Thema. «Ich denke, da sollten wir jetzt nicht so viel reininterpretieren», sagte Müller. «Der Abschluss war nicht ganz da heute. Wir hatten vielleicht auch im Powerplay nicht das nötige Glück.»

Bei der WM in Finnland und Lettland sind nur zwei der zehn besten deutschen DEL-Torjäger der vergangenen Saison mit dabei. Die anderen sind entweder verletzt oder haben keine Einladung vom neuen Bundestrainer bekommen. «Wir haben genug Jungs, die Tore schießen können, die Qualität haben», sagte indes Angreifer Marcel Noebels.