DFB-Pokal

Gladbach in Torlaune - Freiburg und TSG zittern sich weiter

Mönchengladbach präsentiert sich zum Pokal-Auftakt beim SV Oberachern in Torlaune. Auch Schalke und Mainz siegen souverän, etwas mehr Mühe hat anfangs Augsburg. Zwei Erstligisten müssen lange zittern.
  • Von Deutsche Presse Agentur
  • 31. Juli 2022 | 20:12 Uhr
  • 31. Juli 2022
Mönchengladbachs Marcus Thuram (l) trifft zum 1:0.
  • Von Deutsche Presse Agentur
  • 31. Juli 2022 | 20:12 Uhr
  • 31. Juli 2022
Anzeige

Sechs weitere Fußball-Bundesligisten haben die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Große Mühe hatten Vorjahresfinalist SC Freiburg und die TSG Hoffenheim, die die Verlängerung zum Weiterkommen benötigten.

Borussia Mönchengladbach feierte ein 9:1 (6:0)-Torfestival bei Fünftligist SV Oberachern, ebenfalls wenig Probleme hatten der FSV Mainz 05, der FC Augsburg und Aufsteiger FC Schalke 04. Damit sind der 1. FC Köln und Bayer Leverkusen weiter die einzigen Erstliga-Clubs, die zum Pokal-Auftakt scheiterten.

Bei den rheinischen Rivalen herrschte Frust. «Jeder Einzelne muss sich vorwerfen lassen, dass ganz, ganz viel gefehlt hat, um erfolgreich zu sein», sagte Bayers Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes nach dem blamablen 3:4 beim Drittliga-Aufsteiger SV Elversberg. Kölns Trainer Steffen Baumgart bemängelte nach dem 3:4 im Elfmeterschießen beim SSV Jahn Regensburg «viele kleine Fehler» seiner Mannschaft.

Das Freiburger Team von Christian Streich, der am Sonntag zum Trainer des Jahres gekürt wurde, musste bei Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern lange zittern, setzte sich nach 120 Minuten aber mit 2:1 (1:1, 0:1) durch. Marlon Ritter sorgte mit einem Tor aus 45 Metern spektakulär für die Führung für Lautern (33. Minute), Roland Sallai (82.) und Ritsu Doan per Freistoß (111.) drehten die Partie.

Ähnlich verlief der Sonntag für Hoffenheim, das sich beim 2:0 (0:0, 0:0) bei Fünftligist SV Rödinghausen lange vergeblich mühte. Die Neuzugänge Ozan Kabak (115.) und Grischa Prömel (118.) entschieden spät die Partie. Ein Tor für Rödinghausen wurde beim Debüt des TSG-Trainers André Breitenreiter wegen Abseits nicht gegeben (117.).

Im einzigen Duell eines Fünftligisten mit einem Erstligisten erlebte Gladbachs Coach Daniel Farke ein torreiches Debüt. Marcus Thuram (2./22./36.), Jonas Hofmann (37./45.+3), Ramy Bensebaini (45.), Lars Stindl (47.), Joe Scally (59.) und Florian Neuhaus (78.) trafen für die Gäste. Nico Huber erzielte für den Außenseiter das 1:8 (61.).

Nach anfänglicher Mühe siegte Augsburg beim Debüt von Trainer Enrico Maaßen dank der Tore von Arne Maier (51.), Fredrik Jensen (69.), Florian Niederlechner (81.) und Maurice Malone (89.) 4:0 (0:0) bei Viertligist BW Lohne. Schalke setzte sich bei der Premiere von Frank Kramer 5:0 (4:0) bei Viertligist Bremer SV durch. Rodrigo Zalazar (3.), Dominick Drexler (12./33.), Sebastian Kmiec (39./Eigentor) und Marcin Kaminski (83.) erzielten die Tore. Mainz kam mit 3:0 (1:0) bei Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue weiter. Dominik Kohr (42.), Delano Burgzorg (70.) und Marcus Ingvartsen (78./Handelfmeter) trafen.

Überraschungen waren am Samstag Regionalligist VfB Lübeck, der 1:0 gegen Hansa Rostock gewann, und Fünftligist Stuttgarter Kickers mit einem 2:0 bei Bundesliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth gelungen.

Zweitligist Hannover 96 zog inmitten des Wirbels nach der Absetzung des bisherigen Geschäftsführers des Profifußball-Betriebs, Martin Kind, durch ein 3:0 (2:0) bei Fünftligist TSV Schott Mainz in Runde zwei ein. Dort stehen auch Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld und der Zweitliga-Zehnte SV Sandhausen. Bielefeld gewann in Koblenz 7:1 (2:0) beim Fünftligisten FV Engers, Sandhausen setzte sich beim Regionalligisten BSV Rehden mit 4:0 (3:0) durch.