Bundesliga Luftpistole

Freischütz Wathlingen winkt Rang drei

Bundesligist Freischütz Wathlingen kann einen großen Schritt Richtung Endrunde machen. Aber vor den Duellen am Wochenende gibt es noch ein paar Fragezeichen.

  • Von Lisa Brautmeier
  • 01. Dez. 2022 | 10:30 Uhr
  • 01. Dez. 2022
Für Kristian Callaghan, Wathlingens Nummer eins, kommt es gegen Uetze zum britischen Duell mit James Miller.
  • Von Lisa Brautmeier
  • 01. Dez. 2022 | 10:30 Uhr
  • 01. Dez. 2022
Anzeige
Wathlingen.

Das vorletzte Wettkampfwochenende steht an, die Saison der Luftpistolen-Bundesliga neigt sich schon langsam dem Ende zu und die ersehnte Finalteilnahme rückt immer näher. Freischütz Wathlingen kann dieses Wochenende einen großen Schritt in Richtung Meisterschaftsendrunde machen. Schon am Samstag winkt mit einem Sieg über SV Uetze der Sprung auf Platz drei. Los geht das Duell um 16.30 Uhr am Bundesstützpunkt in Hannover. Am Sonntag folgt um 13 Uhr der Wettkampf gegen den Gastgeber SV GK Hannover.

Sieg garantiert Sprung auf Platz drei

Im Duell am Samstag ist Wathlingen klar favorisiert, denn Uetze ist noch ohne Sieg und damit Letzter. Die Freischützen sind Vierter und haben 10:4 Punkte auf dem Konto, genau wie PSV Olympia Berlin und SV Bassum auf den Plätzen zwei und drei. Und da diese beiden Teams am Samstag aufeinandertreffen, ist klar, dass Wathlingen mit einem Sieg gegen Uetze auf jeden Fall an einer der Mannschaften vorbeiziehen wird. Noch ist aber unklar, mit welchen Schützen Wathlingen diese Mission angeht.

Genaue Aufstellung noch offen

„Ich will meine stärkste Mannschaft aufbieten, aber es ist fraglich, ob das klappt“, sagt Teammanager Erhard Oehns, denn hinter Philip Aranowski und Sarah Oehns stehen krankheitsbedingt noch Fragezeichen. Zudem kann sich auch kurz vorm Wettkampf immer noch etwas ändern. Am Samstag wird noch einmal zusammen trainiert. Sollte da jemand herausstechen, wie zum Beispiel vorm letzten Wettkampf Jessica Schrader, könnte sich die Aufstellung auch kurzfristig noch ändern.

Cedric Rohbani ist in der Setzliste der Wathlinger auf Position zwei hochgerutscht.

Die Nummer eins Kristian Callaghan (Schnitt von 383,25) wird aber wieder mit dabei sein. Und es wird zu einem britischen Duell kommen, denn Oehns weiß, dass Uetzes Topschütze James Miller (382) ebenfalls anreisen wird. Bei den Wathlingern ist Cedric Rohbani (371,71) auf der Setzliste auf Position zwei hochgerutscht. Er bekommt es vermutlich mit Wolfgang Geppert (369,71) zu tun. „Da wird Cedric schon gut zu kämpfen haben“, meint Oehns.

"Fast ein Heimwettkampf"

Sowohl die Schützen des SV Uetze als auch die Wathlinger kennen den Bundesstützpunkt als Trainingsort gut. „Für uns ist das fast ein Heimwettkampf. Wir können von zu Hause aus losfahren, müssen in keinem Hotel übernachten. Das ist alles sehr entspannt“, sagt Oehns. Das wahre Heimteam, Ausrichter SV GK Hannover, ist Wathlingens Gegner am Sonntag. Und die Freischützen wollen wieder einmal zeigen, dass sie der Schrecken aller Heimmannschaften sind. Sie haben diese Saison schon dreimal gegen gastgebende Teams gewonnen.

Schwere Aufgabe am Sonntag

„Wir machen uns mehr Gedanken um den Sonntag. Am Samstag wollen wir auf jeden Fall gewinnen. Aber Sonntag gegen Hannover wird vermutlich die schwierigere Aufgabe“, blickt Wathlingens Teammanager voraus. Hannover, immerhin Zweiter der Vorsaison, steht derzeit mit 8:6 Punkten auf Rang sechs. Als Nummer eins wird etwas überraschend Vanessa Seeger geführt. Sie hat vor zwei Wochen ihren ersten Saisonwettkampf für Hannover absolviert und hat sich mit 380 Ringen an Position eins geschoben. „Da sie erst diesen einen Wettkampf bestritten hat, ist sie sehr schwer einzuschätzen“, sagt Oehns. Durch ihre Fabelleistung rutschte die eigentliche Nummer eins Frederik Larsen (379) eine Position nach unten. Das wird demnach ein harter Brocken für Cedric Rohbani. „Unsere Nummer zwei muss einen sehr guten Tag erwischen, um da mithalten zu können“, weiß Oehns.

Die kompletten Kader betrachtet, sieht der Teammanager weder einen Vorteil bei seiner Mannschaft noch bei Hannover. Aber sollten dieses Wochenende zwei Wathlinger Siege rausspringen, weiß Oehns bereits, was er anschließend macht: „Dann werde ich für die Endrunde schon mal auf Zimmersuche gehen.“