Nach EM-Aus der Schweiz

Xhaka verrät Verletzungs-Geheimnis nach EM-Aus: „Ich wollte helfen“

Der Schweizer Kapitän Granit Xhaka spielte beim EM-Aus trotz Verletzung.

Mittelfeldantreiber Granit Xhaka ist bei der Niederlage der Schweizer Nationalmannschaft im EM-Viertelfinale gegen England über die Grenzen der körperlichen Belastbarkeit hinausgegangen. So verriet der Kapitän, dass er gegen die „Three Lions“ trotz einer Verletzung aufgelaufen war. „Ich war am Montag im MRT, dabei ist ein Muskelfaserriss diagnostiziert worden“, sagte der Profi vom deutschen Doublegewinner Bayer Leverkusen am Samstagabend im Anschluss an die Pleite seines Teams im Elfmeterschießen. Der 31-Jährige konnte die ganze Woche nicht trainieren und war erst am Freitag wieder am Ball gewesen.

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„Ich hatte das Gefühl fit genug zu sein. Ich hatte am Tag vor dem Spiel keine Schmerzen“, führte der Schweizer Kapitän aus: „Ich habe gespürt, dass die Mannschaft mich braucht und ich wollte helfen.“ Entscheidend konnte der Mittelfeldspieler die Partie aber nicht beeinflussen. Zwar war sein Team durch den früheren Bundesliga-Profi Breel Embolo in Führung gegangen (75.), doch England rettete sich durch einen Treffer von Bukayo Saka (80.) in die Verlängerung. Im Elfmeterschießen hatten die Briten dann die besseren Nerven und das bessere Ende für sich. Xhaka stand 120 Minuten auf dem Platz, trat bei der Entscheidung vom Punkt aber nicht an.

Mit Blick auf die sportliche Enttäuschung gab sich der Routinier kämpferisch. „Diese Dinge machen einen stärker“, meinte er und schaute bereits auf die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada voraus: „In zwei Jahren sind wir wieder da.“

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