Schmidt-Spitze im Abstiegskampf: Konkurrenz „wird nervös“
Sportdirektor Martin Schmidt von Mainz 05 ist überzeugt davon, dass durch die starke Serie der Rheinhessen die Konkurrenz im Abstiegskampf der Bundesliga unsicher wird. „Dass Bochum, Wolfsburg und Union jetzt natürlich nervös werden, das haben wir mit den Siegen, die wir eingefahren haben, geschafft“, sagte Schmidt am Samstag nach dem überzeugenden 4:1-Heimerfolg am 29. Spieltag gegen Europapokal-Anwärter TSG Hoffenheim. Auch Trainer Bo Henriksen erklärte: „Wir haben das Gefühl, dass wir gegen alle gewinnen können. Wir müssen jagen, das ist unsere DNA.“
Nach dem dritten Sieg aus den vergangenen vier Bundesliga-Spielen belegen die Mainzer mit 26 Punkten den Relegationsrang 16 und liegen nur noch einen Zähler hinter dem VfL Bochum. Auch der VfL Wolfsburg (28 Punkte) und Union Berlin (29 Punkte) sind auf einmal in Reichweite. Gegen den Tabellenvorletzten 1. FC Köln spielen die Mainzer in zwei Wochen noch.
„Ich bleibe gerne noch zwei, drei Wochen Jäger. Die Spannung bleibt hoch“, sagte Schmidt. Die Mannschaft sei mit dem 16. Platz noch nicht zufrieden, betonte er. „Das reicht noch nicht.“