Masters-DM

Celler Eisschnellläufer Rumpf holt Silber

Regen und Wind hat den Eisschnellläufern um den Celler Thomas Rumpf bei den Deutschen Meisterschaften der Masters das Leben schwer gemacht. Der Sportler vom Skate-Team Celle trotzte den widrigen Umständen und gewann Silber in der AK60.
  • Von Heiko Hartung
  • 24. Jan. 2023 | 10:25 Uhr
  • 24. Jan. 2023
Der Celler Thomas Rumpf stellt sich den widrigen Umständen auf der Freilufteisbahn.
  • Von Heiko Hartung
  • 24. Jan. 2023 | 10:25 Uhr
  • 24. Jan. 2023
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Celle.

Bei den Deutschen Masters-Meisterschaften der Eisschnellläufer hat Thomas Rumpf vom Skate-Team Celle die Silbermedaille in seiner Altersklasse der über 60-Jährigen gewonnen. Nach den vier Strecken des Allround-Wettkampfs in Chemnitz fand sich der Celler sogar auf Rang acht aller deutschen Masters wieder.

Wind setzt Eissschnellläufern zu

Die Rennen fanden seit Jahren erstmalig wieder auf einer Freiluftbahn statt und waren damit den Unbilden der Natur ausgesetzt. Der Wettkampf begann mit den Rennen über 500 Meter. Hier lieferte Rumpf mit einer Zeit von 0:48,57 Minuten eine gute Zeit ab. „An bessere Ergebnisse war nicht zu denken, denn der Wind blies uns Sportlern auf der Start- und Zielgeraden zweimal entgegen und schob uns nur einmal auf der Wechselgeraden an“, erklärte Rumpf. Über 1500 Meter störte der Wind zwar auch, aber Rücken- und Gegenwind glichen sich aus, so dass Rumpf mit 2:30,97 Minuten fast an seine Hallenzeiten herankam.

Rumpf mit komfortablem Vorsprung

Bereits zur Halbzeit hatte sich die Reihenfolge in der AK60 auf den ersten beiden Rängen entschieden. Uneinholbar führte Andreas Rodius aus Berlin vor dem Celler Rumpf, der seinerseits einen komfortablen Vorsprung auf seine beiden Verfolger herausgearbeitet hatte.

Thomas Rumpf vom Skate-Team Celle ist sowohl auf Kufen als auch auf Rollen sportlich unterwegs.

Regen übersät Eis mit Pfützen

Tag zwei begann im strömenden Regen. Die Eismeister versuchten den Wassermassen auf der Bahn Herr zu werden. Mit Verspätung ging es in die Rennen. Über 1000 Meter kam der Läufer des Skate-Team Celle auf dem mit Pfützen übersäten Eis überhaupt nicht zurecht, festigte aber dennoch seinen zweiten Rang.

Training auf holprigem Natureis macht sich bezahlt

Zum Finallauf über 3000 Meter ließ der Regen nach und es wurde besser, aber dennoch, „im Dezember war sogar das Eis in Müden auf dem Heidesee besser“, kommentierte Rumpf die Verhältnisse. Aber das Training auf dem holprigen Natureis schien ihm geholfen zu haben, denn mit 5:17,09 Minuten gelang es ihm sogar, dem Führenden in diesem Lauf noch gefährlich nahe zu kommen.

Silber dank guter Zeit über 3000 Meter

Im Endergebnis platzierte sich Rumpf zwischen den beiden Berlinern Rodius und Gruhl auf dem Silberrang der Altersklasse 60. Platz acht – dank der guten 3000-Meter-Zeit – in der Wertung aller deutschen Masters zwischen 30 und 80 Jahren war zusätzlich ein schöner Achtungserfolg.