Hockey-Weltmeisterschaft

Peter Dohlich als Trainer bei Hockey-WM dabei

Nicht nur Spieler, sondern auch als Trainer tätig. Peter Dohlich trainiert die Hockey-Masters-Nationalmannschaften M35 und M40. Bald sind Weltmeisterschaften.
  • Von Katharina Jäger
  • 05. Aug. 2022 | 12:00 Uhr
  • 05. Aug. 2022
  • Von Katharina Jäger
  • 05. Aug. 2022 | 12:00 Uhr
  • 05. Aug. 2022
Anzeige
Celle.

„Es ist eine Ehre, zwei Nationalmannschaften zu trainieren, und es erfüllt mich mit Stolz“, sagt Peter Dohlich über sein Traineramt. Zusammen mit den deutschen Hockey-Masters-Nationalmannschaften männlich 35 (M35) und männlich 40 (M40) nimmt er vom 12. bis 22. August an den Weltmeisterschaften in Nottingham teil. Die einen trainiert er seit ein paar Monaten, die anderen seit zwei Jahren.

Erste Trainererfahrungen bei der Bundesligareserve von Eintracht Braunschweig

Dohlich hat früher selbst in der Hockeybundesliga gespielt. Doch wie wurde er Nationalmannschaftstrainer? Dohlich: „In meiner Zeit als Bundesligaspieler des Braunschweiger Tennis- und Hockeyclubs (BTHC) war ich Trainer der Bundesligareserve von Eintracht Braunschweig und hatte somit schon früh Erfahrungen als Trainer sammeln können.“

Fokus auf Aufgabe als Trainer der Masters-Nationalmannschaften M35 und M40

Als ehemaliger Spieler in der Hockeybundesliga wurde er in den Kader der deutschen Hockey-Masters-Nationalmannschaft M45 berufen. Sein dortiger Trainer habe ihn für das Amt bei den Nationalmannschaften vorgeschlagen. Seine eigene Teilnahme als M45-Spieler bei den Weltmeisterschaften in Südafrika hat er wegen seines Traineramtes abgesagt. Auch in Celle trainiert er gerade keine andere Mannschaft. „Ich konzentriere mich voll und ganz auf meine Aufgabe als Trainer der Masters-Nationalmannschaften M35 und M40 sowie die bevorstehenden Weltmeisterschaften“, so Dohlich.

Peter Dohlichs Ziel: Mindestens das Halbfinale erreichen

Das Ziel bei den Wettkämpfen: Mindestens das Halbfinale zu erreichen. „Wir haben mit England und Frankreich sehr starke Gegner in unserer Gruppe“, erzählt Dohlich. „Wenn wir dort punkten sollten, dann ist alles drin.“ Die Stimmung in den Mannschaften sei nach den zahlreichen Lehrgängen angespannt. Aber man freue sich auf das erste Spiel.

Tibor Weißenborn im M40-Kader

Neben vielen ehemaligen Bundesligaspielern gehört auch Tibor Weißenborn zum M40-Kader. Er lief bei 324 A-Länderspielen auf und wurde mit der deutschen Hockeynationalmannschaft je zweimal Welt- und Europameister und 2008 Olympiasieger. Außerdem siegte er mit seiner Mannschaft zweimal bei der Champions Trophy. „Tibor ist nicht nur ein herausragender Spieler, sondern wir schätzen ihn als Mensch sehr, da er sich in den Dienst der Mannschaft stellt“, lobt Dohlich seinen Spieler. Insgesamt würden Spieler und Betreuerteam gut harmonieren.

Deutsche Hockey-Nationalmannschaften reisen am 11. August nach England

Der Trainer hat jeweils einen Kader von 25 Spielern, von denen er 18 für das Turnier nominieren kann. Sie reisen am 11. August nach England, wo er dann die Verantwortung für die beiden deutschen Hockey-Nationalmannschaften übernimmt.