Eisschnelllauf

Thomas Rumpf zum Saisonende auf Rang eins

Erfolgreicher Saisonabschluss für Eisschnellläufer Thomas Rumpf: Der Celler triumphierte beim Internationalen Master-Cup in Berlin. Besonders eng wurde es über die 5000 Meter.

  • Von Lisa Brautmeier
  • 28. Feb. 2023 | 13:26 Uhr
  • 28. Feb. 2023
Eisschnellläufer Thomas Rumpf vom Skate-Team Celle schaffte es beim Internationalen Master-Cup in Berlin auf Rang eins.
  • Von Lisa Brautmeier
  • 28. Feb. 2023 | 13:26 Uhr
  • 28. Feb. 2023
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Berlin.

Mit einem Sieg beendete Thomas Rumpf vom Skate-Team Celle die Saison der Masters-Eisschnellläufer. Beim 26. Internationalen Master-Cup in Berlin durfte er sich nach vier Strecken auf die oberste Stufe des Treppchens stellen.

Rumpf ging in der Wertung des kleinen Vierkampfes an den Start. Diese Distanzen werden auch bei der Masters-Weltmeisterschaft gelaufen. Hier traf er als nationaler Vizemeister auf den Bronzemedaillengewinner seiner Altersklasse, Sven Gruhl.

Vom Start weg im Medaillenrennen

Bereits beim ersten Lauf über 500 Meter unterstrich Rumpf, dass er bei der Vergabe der Medaillen mitmischen wollte. Er gewann den Lauf überlegen. Aber Gruhl vom gastgebenden Berliner Sportverein konterte auf den anschließenden 3000 Metern. Rumpf behielt zwar die Führung in der Gesamtwertung, hatte aber den Warnschuss einer unerwarteten Niederlage erhalten.

Der zweite Wettkampftag begann mit dem Lauf über 1500 Meter. Hier konnte Rumpf sich durchsetzen und seinen Vorsprung in der Gesamtwertung wieder etwas ausbauen, sodass er mit einem beruhigenden Polster in das abschließende 5000-Meter-Rennen ging.

Beim Master-Cup in Berlin siegte Eisschnellläufer Thomas Rumpf (Mitte) vor Sven Gruhl (links) und Gianni Pedranz (rechts).

2,3 Sekunden Vorsprung

Aber einen Lauf auf Sicherheit zu machen, ist nicht die Art des 60-jährigen Cellers. Außerdem ist das Rennen auf der längsten Distanz auch immer ein Prestigeduell. In einem packenden Kampf revanchierte sich der Celler für die Niederlage auf der langen Strecke am Vortag und setzte sich in 8:54,34 Minuten mit nur 2,3 Sekunden Vorsprung gegen seinen Berliner Konkurrenten durch. Damit ging auch der Gesamtsieg an Thomas Rumpf vor Sven Gruhl aus Berlin und dem Italiener Gianni Pedranz auf Rang drei.