Deutsche Meisterschaft

Celler Oilers scheitern in der Vorrunde

Sie wollten ins Halbfinale, aber die Celler Oilers scheiterten früh bei der Deutschen Inlinehockey-Meisterschaft. Auch, weil ein wichtiger Spieler ausfiel.
  • Von Lisa Brautmeier
  • 27. Juni 2022 | 17:14 Uhr
  • 27. Juni 2022
  • Von Lisa Brautmeier
  • 27. Juni 2022 | 17:14 Uhr
  • 27. Juni 2022
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Assenheim.

„Dieses Mal mussten wir Lehrgeld zahlen. Von der Qualität der anderen Mannschaften waren wir sehr überrascht“, sagt Bernd Bombis, Spielertrainer der Celler Oilers, der sich bei der Deutschen Meisterschaft im Inlinehockey mehr ausgerechnet hatte. Sein Team scheiterte bereits in der Vorrunde. Den Titel holten die Hauptstadt Jungs Berlin.

Kein Start nach Maß

In Assenheim gingen sechs Teams an den Start. Zunächst wurde im Modus Jeder gegen Jeden die besten vier Mannschaften und damit die Halbfinalteilnehmer ausgespielt. Die Oilers starteten am Freitag gegen den späteren Sieger aus Berlin und mussten gleich eine 0:9-Schlappe hinnehmen. Nicht einmal ein Ehrentreffer glückte den Cellern, die im gesamten Turnierverlauf zu viele Chancen liegenließen und in der Vorrunde die wenigsten Tore erzielten.

Am Samstag standen vier Partien an. Nicht jedes Team hatte so einen vollen Zeitplan, der Spielplan wurde auch noch einmal kurzfristig geändert. „Das habe ich auch kräftig kritisiert. In Zukunft muss das fairer ablaufen“, fordert Bombis. Sein Team startete gut, holte ein 6:4 gegen die DEG Rhein Rollers. Dem ersten Sieg folgte sofort der zweite. Mit 7:5 gewann Celle gegen die Buffalos Berlin. „Ab da hatte ich ein gutes Gefühl“, sagt Bombis, der das Halbfinale als Ziel ausgegeben hatte. Aber es kam anders.

Spieler muss dehydriert vom Platz

Im vierten Spiel lief zunächst noch alles nach Plan. Gegen die Miners aus Oberhausen lagen die Oilers sogar mit 3:0 in Führung, aber dann fiel Björn Bombis, der dehydriert war, für die zweite Hälfte und auch den Rest des Tages aus. Damit fehlte ein wichtiger Spieler und die Miners holten auf und stellten kurz vor Schluss sogar auf 3:4 aus Sicht der Oilers. Und auch im abschließenden Spiel der Vorrunde setzte es eine Niederlage. Mit 1:6 verlor das Team gegen den Gastgeber und späteren Finalteilnehmer Rhein-Main-Patriots.

Eine kleine Chance, noch unter die besten Vier zu rutschen, blieb, aber die Ergebnisse der anderen Spiele stimmten nicht. Celle fehlte nur ein Punkt zum Weiterkommen. „Das ist natürlich sehr ärgerlich, aber manche Spieler haben einfach nicht die Leistung gebracht, die ich von ihnen erwartet hätte“, sagt Bombis. Die Oilers hatten auch einige Profi-Eishockeyspieler aus der Oberliga dabei. Aber auch die anderen Teams waren starkbesetzt.

Ungewohnte Bedingungen

Etwas schwer hat sich Celle mit der Halle und dem Belag getan, der weicher war als der Boden in der eigenen Trainingsstätte. Es mussten auch andere Rollen genutzt werden. Zudem wurde auf einem größeren Feld gespielt. „Immerhin haben wir viel Erfahrung für das nächste Mal mitnehmen können“, sagt Bombis. Die Einladung für nächstes Jahr haben sie bereits erhalten.