Landesliga Männer

Berger Kampf wird nicht belohnt

Sie wehrten sich tapfer - waren am Ende aber chancenlos: Der von vielen Ausfällen geplagte TuS Bergen unterlag in Wittingen.

  • Von Stefan Mehmke
  • 14. Nov. 2022 | 12:35 Uhr
  • 14. Nov. 2022
Bergens Christopher Witte (am Ball) erzielte in Wittingen vier Tore.
  • Von Stefan Mehmke
  • 14. Nov. 2022 | 12:35 Uhr
  • 14. Nov. 2022
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wittingen.

Erneuter Rückschlag für die Männer vom TuS Bergen haben in der Handball-Landesliga Ost der Männer. Letztlich waren die arg ersatzgeschwächten Grün-Weißen chancenlos beim Tabellenzweiten SG VfL Wittingen/Stöcken. 20:28 (11:12) verloren die Berger – und sind jetzt mit 8:6 Punkten Sechster – es droht das graue Mittelmaß.

Bergen reist mit letztem Aufgebot an

Die Herkules-Aufgabe war zu schwer für TuS Bergen. Kurzfristig kamen weitere krankheitsbedingten Absagen dazu. So musste der Gast unter anderem auf Kjell Rudloff, Jan Sieve, Steffen Sieve, Benedikt Heins und Tim Brodde verzichten. So kam TuS auf acht Feldspieler – Trainer Dominik Blancbois eingeschlossen. Aber: Das letzte Aufgebot schlug sich in der ersten Hälfte sehr tapfer. Es kam zwar nicht so leicht ins Spiel. Doch danach schien Bergen sogar die spielerisch die bessere Mannschaft zu sein. So lag das „arme Häuflein“ aus dem Nordkreis zur Pause nur mit einem Tor zurück.

Mit zunehmender Spieldauer schwinden die Kräfte

Leider kamen die Gäste schlecht aus der Pause, nach dem 11:14 lief Bergen stets einem (zu großen) Rückstand hinterher. Die Mannschaft kämpfte zwar tapfer weiter, aber es fehlte dann mal eine kurze Erholungspause, alle mussten quasi durchspielen. Beim Stand von 21:17 für die Bierstädter hatte Bergen erneut die Chance, entscheidend zu verkürzen, doch leichte Fehler standen diesem Vorhaben im Weg. Ein Konter besiegelte die Niederlage.

Kampfansage für das Rückspiel

Der Rest war Makulatur und ärgerlich. Genau wie das „Geweine“ der Wittinger bei jedem körperlichen Kontakt, wie aus Bergen zu hören war. Der genervte Dominik Blancbois gibt sich dementsprechend kämpferisch: „Wittingen hat uns nicht an die Wand gespielt, mit mehr Alternativen wäre es eine enge Kiste geworden. Und dieses Spielen ohne Harz regt einen nur noch auf. Das Heimspiel werden wir gewinnen.“

TuS Bergen: Lühmann, Steinbeck, Brandl – Glasewald (2), J. Schulz (2), Herbst (3), Blancbois (1), Witte (4), W. Rodehorst (2), Becker (1), Böhling (5).