Regionsoberliga Frauen

Bergen II demütig vor Derby bei Lachte-Lutter

TuS Bergen II sieht sich im Kreisderby gegen HSG Lachte-Lutter als Außenseiter. Trotzdem hofft er auf eine Überraschung.
  • Von Stefan Mehmke
  • 23. Sept. 2022 | 16:30 Uhr
  • 23. Sept. 2022
  • Von Stefan Mehmke
  • 23. Sept. 2022 | 16:30 Uhr
  • 23. Sept. 2022
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Lachendorf.

Fans der Handball-Regionsoberliga der Frauen können sich an diesem Wochenende ganz auf ein spannendes Derby konzentrieren. Denn der Ex-Landesligist HSG Lachte-Lutter trifft am Sonntag um 15 Uhr auf den gut gestarteten Kreisrivalen TuS Bergen II. Der dritte heimische Liga-Vertreter, HBV 91 Celle, ist spielfrei.

Bergen-II-Trainer Blancois mit Demut

Trotz des erfreulichen 23:19-Auftaktsieges gegen Seevetal-Ashausen gibt sich Bergens Coach Dominik Blancbois demütig: „Lachendorf ist für mich klarer Favorit.“ Bergen fürchtet vor allen Dingen die HSG-Defensive und will im Angriff Geduld an den Tag legen. Durch den Sieg am vergangenen Spieltag ist Bergen überhaupt nicht unter Zugzwang und kann total locker aufspielen. Dennoch will sich der Gast nicht kampflos ergeben, will in der Abwehr gegen die Würfe aus dem Lachte-Lutter-Rückraum bestehen und wenig einfache Tore erlauben. „Da müssen wir uns gut bewegen, um die Angreifer vor Aufgaben zu stellen“, so Blancbois.

Personell sieht es ordentlich aus, der Kader wird wieder wachsen. „Mit ein bisschen Glück und Können gelingt uns eine kleine Überraschung“, wird Blancbois dann doch forscher.

Lachte-Lutter-Coach Grüne freut sich aufs Derby

Trainer-Kollege Philip Grüne sieht dem Derby nach dem 25:25 bei der MSG Embsen-Gellersen mit freudiger Erwartung entgegen: „Schön, dass wir auch in der neuen Spielklasse weiter Kreisderbys haben. Das erste Heimspiel – und dann gleich ein Derby. Das ist klasse.“ Allerdings werden einige Spielerinnen nicht in den Genuss des Lokalschlagers kommen. Laura Wieczorok und Celina Friedhoff sind auf keinen Fall dabei. Mindestens hinter den Einsätzen von Ann-Kristin Grüne, Annika Schwekendiek, Lilly Schulze, Jennifer Colditz und Nohely Foner-Behrmann stehen Fragezeichen.

„Wir müssen bis kurz vorm Anpfiff gucken, wer wirklich auf der Platte stehen kann“, sagt HSG-Trainer Grüne und fährt fort: „Aber die Mannschaft wird spielfähig sein und alles geben. Wir brauchen dann aber mehr Kompaktheit in der Abwehr und mehr Willen, schneller Bälle zu erobern. Da müssen wir aus den Fehlern des letzten Spiels lernen.“ (mm)