Verbandsliga Männer

SV Altencelle zieht in Hälfte zwei davon

Die Verbandsliga-Handballer des SV Altencelle sind mit einem starken Sieg in die Saison gestartet. Vor allem die Neuzugänge überzeugten gegen TSG Emmerthal.
  • Von Stefan Mehmke
  • 19. Sept. 2022 | 12:25 Uhr
  • 19. Sept. 2022
  • Von Stefan Mehmke
  • 19. Sept. 2022 | 12:25 Uhr
  • 19. Sept. 2022
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Celle.

Der SV Altencelle startete mit einer Woche Verspätung in die neue Verbandsliga-Saison der Handballmänner – und wie. In der HBG-Halle ließen die Rot-Gelben dem Tabellennachbarn aus der vergangenen Saison keine Chance. Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte ließ der Gastgeber der TSG Emmerthal nicht den Hauch einer Chance. Am Ende hieß es 33:24 (15:15) und der SVA unterstrich seine Ambitionen, eine weitere Spielzeit sorglos zu bestreiten und ein bisschen weiter oben mitzumischen.

Erste Hälfte noch ausgeglichen

Allerdings startete der Gastgeber nervös in die Partie. Altencelle lag in der 21. Minute 10:13 hinten, Neuzugang Maik Kelly erzielte in der 25. Spielminute den 13:13-Ausgleich. Und Kreisläufermonument Kai Nowak war es vorbehalten, die erste Führung zum 15:14 zu erzielen. Nach der Pause nahm der SVA-Express dann richtig Fahrt auf. Und 19 Minuten später dann volle Abfahrt unter den Fans, denn nach dem 26:18 in der 49. Minute durch Justus Krumwiede war der Käse für Emmerthal gegessen.

Kräfte beim Gegner ließen nach

Ab dem Punkte rächte sich womöglich die kraftaufwendige Spielweise der ersatzgeschwächten TSG gegen die spielerisch überlegenen Gastgeber, die ebenfalls nicht komplett und ohne die angeschlagenen Benny Moritz und Julian Premper angetreten waren. Die Kräfte beim Gegner aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont ließ nach, der SVA steigerte sich zudem deutlich und entschied das Spiel letzt verdient auch in der Höhe für sich.

Die beiden neuen Spieler haben sich gut bei den Altencellern integriert, auch wenn es natürlich auch noch kleine Abstimmungsprobleme gab. Fest steht: Maxi Kirchhoff und Maik Kelly markierten zusammen elf Tore, das ist aller Ehren wert, genau wie die geschlossene Mannschaftsleistung.

Coach bemängelt nur die erste Hälfte

„Es war ganz gut, von der ersten Halbzeit mal abgesehen, da haben wir gegen diesen Gegner bestimmt fünf Tore zu viel bekommen“, sagte der frischgebackene Papa Henrik Weinmann, selbst fünffacher Torschütze in gewohnt nüchterner Art. Natürlich will niemand den Sieg überbewerten, aber dennoch ist es erstaunlich, wie gut das Team zu diesem frühen Zeitpunkt bereits funktioniert. So war es beispielsweise auch kein Problem, dass der ansonsten stets gefährliche Justin Behr diesmal leer ausging.

Jetzt hoffen alle Beteiligten, dass der SVA diese Leistung am kommenden Wochenende bestätigen kann. Dann geht es beim Bezirkskonkurrenten HSG Heidmark um die Wurst – sicherlich ein sehr viel größeres Kaliber in der zudem äußerst ungeliebten Thormarcon-Arena.

SV Altencelle: Geese, K. Nowak – Starke (2), Kisser (1), Weinmann (5), K.-M. Nowak (1), Krumwiede (5), Kirchhoff (5), Kelly (6), Hahnraths (5/5), P. Roselieb, Ahrenbeck (3), Adam, Behr.