Verbandsliga Männer

Sechs neue Gegner für Altenceller Handballer

In der kommenden Saison bekommt es Hadnball-Verbandsligist SV Altencelle gleich mit sechs neuen Gegner zu tun
  • Von Cellesche Zeitung
  • 21. Jun 2022 | 14:10 Uhr
  • 21. Jun 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 21. Jun 2022 | 14:10 Uhr
  • 21. Jun 2022
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Celle.

Die Handballer vom SV Altencelle stellen mit ihrer Verbandsliga-Mannschaft im Männerbereich das ranghöchste Team aus dem Kreis Celle, nachdem TuS Bergen den Gang in die Landesliga angetreten hat. Jetzt liegt die Staffeleinteilung für die Rot-Gelben in der Niedersachsenstaffel für die kommende Spielzeit vor.

Nicht mehr in der Verbandsliga dabei sind die beiden Oberliga-Aufsteiger SV Alfeld und HSV Warberg/Lelm. Abgestiegen sind die HG ELM, HSG Rhumetal, MTV Rosdorf sowie die HSG Nienburg II. Neue Kontrahenten für das SVA-Team in der Liga sind die Oberliga-Absteiger SG Börde Handball, HF Helmstedt-Büddenstedt und der HV Barsinghausen. Aus den Landesligen kamen TV Eintracht Sehnde und TuS Altwarmbüchen dazu. Und aus der Nordsee-Staffel kehrt die HSG Heidmark zurück in die Niedersachsen-Staffel.

Die neuen Teams haben es in sich: Altwarmbüchen schaffte den Durchmarsch aus der Regionsliga bis in die Verbandsliga. Coach des Erfolgsteams ist Robin Kothe, der in früheren Jahren mit TBV Lemgo Deutscher Meister wurde und auch schon in Burgdorf agierte und in guten, alten Regionalliga-Zeiten bei MPE Celle spielte. Der Neuling hat zudem mit Moritz Paternoga einen extrem starken Torjäger in seinen Reihen, der 109 Treffer in 13 Spielen markierte.

TV Eintracht Sehnde stieg mit nur zwei Minuspunkten auf. Bei der SG Börde Handball steht der bulgarische Nationalspieler und langjährige Profi von Eintracht Hildesheim, Georgi Nikolov, an der Seitenlinie. Wie es mit den Handballfreunden Helmstedt-Büddenstedt, den sogenannten „Füchsen“, weitergeht, steht nach zehn Jahren Oberliga noch in den Sternen. Der abgeschlagene Tabellenletzte der Oberliga war der HV Barsinghausen. „Basche“ steht mit seinem neuen Trainer Sebastian Reichardt vor einem großen Umbruch. Und die HSG Heidmark belegte in der Nordseestaffel einen sehr akzeptablen dritten Rang.

„Es sind zum Glück keine so extrem weiten Fahrten dazugekommen. Aber Heidmark hätte ruhig in der anderen Staffel bleiben können“, grinst SVA-Routinier Henrik Weinmann. Der natürlich gern wieder das Derby gegen Bergen gespielt hätte. „Es ist natürlich schade drum, dass sie abgestiegen sind. Aber sie hatten vier Absteiger in der Staffel. Da ist es schon nicht so einfach, in der Liga zu bleiben.“ Weinmann glaubt, dass die Liga durch die drei Absteiger schon stärker sei als in der vergangenen Saison. „Die Aufsteiger kann ich nicht einschätzen, aber da sind gerne mal Überraschungen dabei. Siehe Warberg, die nach einer Saison gleich aufgestiegen sind.“

Von Stefan Mehmke