Regionsoberliga Frauen

HSG Lachte-Lutter kämpft um Anschluss

Zwei Celler Teams sind in der Regionsoberliga im Einsatz. Sowohl HSG Lachte-Lutter als auch TuS Bergen II plagen Personalsorgen.
  • Von Stefan Mehmke
  • 13. Jan. 2023 | 13:42 Uhr
  • 13. Jan. 2023
Alina Winkelmann (beim Wurf) trifft mit der HSG Lachte-Lutter auf den TSV Wietzendorf.
  • Von Stefan Mehmke
  • 13. Jan. 2023 | 13:42 Uhr
  • 13. Jan. 2023
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Celle.

Die HSG Lachte-Lutter will in der Handball-Regionsoberliga Anschluss an Spitzenreiter Heidmark II halten. Dazu soll ein Sieg gegen Wietzendorf her. Und für TuS Bergen II geht es bei der MSG Embsen/Gellersen wichtige Punkte im Abstiegskampf.

HSG Lachte-Lutter – TSV Wietzendorf (Sonntag, 16 Uhr)

Die stabilen Herren Hövermann/Zobiack pfeifen die brisante Partie zwischen dem Zweiten und dem Fünften. Bei „LaLu“ geht es auch 2023 weiter wie im Vorjahr – mit vielen Ausfällen. Gesa Ernst und Skadi Liechtenstein fehlen, Jenny Colditz fällt wegen einer Knieverletzung vielleicht die gesamte Saison aus. Aber dennoch geht die HSG als Zweiter selbstbewusst ins Spiel und will schnell in Tritt kommen.

Der Gegner hat in der jüngeren Vergangenheit einige Veränderungen hinnehmen müssen, aber mit Lisa van Hemert bringt der TSV die derzeitige Torschützenkönigin (69 Tore in neun Spielen) mit an die Lachte. „Alles egal. Wir sind konkurrenzfähig in der Liga und wollen uns keine Punkte in eigener Halle abnehmen lassen“, so Trainer Philip Grüne. Er fordert: Konzentration im Passspiel, Effektivität im Abschluss, Stabilität in der Abwehr.

MSG Embsen/Gellersen – TuS Bergen II (Sonntag, 15.45 Uhr)

In den vergangen Wochen waren immer wieder Spielerinnen bei Bergen erkrankt. „Ich hätte mir gewünscht, das wir die freie Zeit besser nutzen können. Aber das trifft wohl momentan alle Mannschaften“, sagt Trainer Dominik Blancbois, der nicht damit rechnet, dass sein Team in Bestbesetzung antreten kann. Zumal die rekonvalezente Annika Hildebrandt weiter ausfällt. Beim Gegner gibt es mit Katharina Kirschfink und Andrea Umgelder zwei herausragende Spielerinnen. „Wenn wir die in Griff kriegen, kann etwas rausspringen“, denkt sich der Coach. Und das wäre in der Tat gut, um sich entscheidend von den gefährlichen Regionen in der Tabelle abzusetzen in dieser Partie zwischen dem Siebten und Achten.