Regionsoberliga Frauen

HBV 91 Celle empfängt TuS Bergen II zum Derby

Wer behält die Oberhand im Frühaufsteher-Derby? In der Regionsoberliga der Frauen hat HBV 91 Celle den TuS Bergen II zu Gast.
  • Von Stefan Mehmke
  • 18. Nov. 2022 | 15:36 Uhr
  • 18. Nov. 2022
Der HBV 91 Celle mit Stella Koerth (rechts) trifft im Derby auf TuS Bergen II.
  • Von Stefan Mehmke
  • 18. Nov. 2022 | 15:36 Uhr
  • 18. Nov. 2022
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Celle.

Früh aufstehen müssen die Frauen in der Handball-Regionsoberliga. Jedenfalls die vom HBV 91 Celle und TuS Bergen II. Denn deren Derby beginnt am Sonntag bereits um 11 Uhr in der Celler HBG-Halle. Liegen bleiben können die Damen des Spitzenreiters HSG Lachte-Lutter, denn sie sind spielfrei.

Motivation im Derby traditionell hoch

Das Derby ist eine altbekannte Begegnung, die beide Klubs immer auf Augenhöhe und mit hoher körperlicher Intensität austragen. Auch wenn Bergens Ergebnisse in der laufenden Saison bisher nicht ganz überzeugend sind, ist die Motivation gegen Celler Teams traditionell besonders hoch.

"Durchschlagskraft im Angriff"

Für den Gastgeber ist es wichtig, eine stabile Abwehr zu stellen, um Bergen nicht in sein gewohntes Spiel kommen zu lassen. „Die letzten Partien haben wir meistens verloren, weil wir uns vor allem im Angriff schwer getan haben. Wollen wir das Spiel für uns entscheiden, gilt es definitiv, Durchschlagskraft im Angriff zu zeigen und unsere Chancen dann dieses Mal auch zu verwandeln. Die Motivation ist hoch, das sind zwei wichtige Punkte“, so HBV-Allrounderin Katja Büscher, deren Team wohl ohne größere Personalprobleme antritt.

TuS darf Anschluss nicht verlieren

Auch Bergen hat ein Erfolgsrezept parat: Die Deckung muss sich dazu aber steigern. „Da benötigen wir wieder mehr Aggressivität. Und in der Offensive muss endlich die Quote stimmen“, so TuS-Trainer Dominik Blancbois. Für Bergen als Tabellenneunter beim Ligasechsten ist das Spiel doppelt wichtig, um den Anschluss nicht zu verlieren. „Wir müssen wieder mehr zusammen kämpfen und mehr füreinander spielen“, fordert der TuS-Coach, dem im Derby Annika Hildebrandt fehlt. Einig sind sich alle: Sie erwarten eine enge Begegnung.