Landesliga Frauen

Oldau-Ovelgönne setzt auf Wiedergutmachung

Oldau will sich für das verkorkste Spiel in Eyendorf rehabilitieren. Ein Sieg beim Vorletzten ist für Bergen Pflicht. Holt Garßen die ersten Auswärtspunkte /
  • Von Jochen Strehlau
  • 02. Dez. 2022 | 16:15 Uhr
  • 02. Dez. 2022
Augen zu und durch: Christiane Cathrin Schmidt (am Ball) will sich mit TuS Oldau-Ovelgönne in Bruchhausen für den verkorksten Auftritt unter der Woche gegen Eyendorf rehabilitieren.
  • Von Jochen Strehlau
  • 02. Dez. 2022 | 16:15 Uhr
  • 02. Dez. 2022
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Celle.

In der Handball-Landesliga der Frauen sind am Wochenende alle drei Celler Teams gefordert. TuS Oldau-Ovelgönne will bei der HSG Bruchhausen-Vilsen wieder zurück in die Erfolgsspur kommen. TuS Bergen trifft im Abstiegs-Duell auf die HSG Seevetal/Ashausen. Der SV Garßen hofft beim TSV Intschede auf den ersten Auswärtssieg.

HSG Bruchhausen-Vilsen – TuS Oldau-Ovelgönne (Samstag, 15.30 Uhr)

Nach der heftigen 20:36-Mittwochs-Pleite beim MTV Eyendorf hat das Team von Christoph Hahnraths nun die Möglichkeit, Wiedergutmachung zu betreiben. „Diese schwache Leistung darf sich nicht wiederholen. Wir müssen uns wieder auf unsere Stärken besinnen“, fordert der TuS-Coach. Gelingt das nicht, würden die Oldauerinnen mit Bruchhausen die Plätze tauschen und der Platz im Spitzenquartett wäre erstmal futsch.

Doch eben das will Oldau mit aller Macht vermeiden. „Wir müssen diesmal über 60 Minuten den Kampf annehmen und eine positive Grundhaltung an den Tag legen“, betont Hahnraths, der mit einem fast unveränderten Kader die Fahrt in den Kreis Diepholz antritt. Allerdings ist Mareike Engel wieder mit dabei, was dem Tempospiel der Gäste nur gut tun kann. Für die verletzte Larissa Dümeland käme ein Einsatz aber noch zu früh.

TuS Bergen – HSG Seevetal/Ashausen (Samstag, 17.15 Uhr)

Ein Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten aus Seevetal wäre für Bergen eigentlich Pflicht. Doch angesichts der dramatischen Berger Personalsituation ist nicht unbedingt mit dem so dringend benötigten Erfolgserlebnis zu rechnen. Die grün-weiße Ausfallliste verlängert sich nämlich nun noch um Charlotte Rodehorst (Fingerbruch) und die erkrankte Stefanie Gossel, was Bergens Optionen über die Außenpositionen erheblich einschränkt.

Dennoch gibt Bergens Trainer Olaf Schreiber die Hoffnung auf einen Sieg nicht auf. Doch dafür muss die Einstellung stimmen. „Die Mittel, die uns zur Verfügung stehen sind bescheiden. Wir werden die Partie nur mit großer Disziplin und viel positiver Energie für uns entscheiden können. Auf keinen Fall dürfen wir uns wieder so viel Zeitstrafen einhandeln“, beschwört Schreiber sein Team, das zum Glück personelle Unterstützung aus der zweiten Mannschaft erfährt.

TSV Intschede – SV Garßen (Sonntag, 13 Uhr)

Auswärts steht der SV Garßen bisher noch ohne Punkte da. Aber mit dem letzten überzeugenden 33:20-Sieg über die HSG Seevetal/Ashausen im Rücken soll sich das nun im Spiel beim TSV Intschede ändern. Doch der SVG-Kader wird wohl recht ausgedünnt sein, denn eine regelrechte Krankheitswelle hat den Tabellenneunten heimgesucht. Zudem stehen dem SVG seine A-Jugendlichen diesmal nicht zur Verfügung. Dafür ist es SVG-Trainer Florian Laubenstein gelungen, die erfahrene Katrin Zymmek erneut zu reaktivieren.

Was auf die Cellerinnen beim völlig unbeständig spielenden Gegner zukommt, ist jedoch ungewiss. Gegen den TSV Intschede hat der SVG noch nie gespielt. „Es würde unserem Spiel und unserem Selbstvertrauen sicher gut tun, wenn wir von Anfang an eine solide Abwehr stellen und gleich in Führung gehen“, meint Coach Laubenstein, dessen Team mit einem Sieg am TSV vorbeiziehen würde.