HSG Lachte-Lutter Frauen

Mit einem Kaltstart in die neue Saison

Vor einer schwierigen Saison steht die HSG Lachte-Lutter in der Handball-Regionsoberliga der Frauen.
  • Von Stefan Mehmke
  • 14. Sept. 2022 | 19:21 Uhr
  • 14. Sept. 2022
  • Von Stefan Mehmke
  • 14. Sept. 2022 | 19:21 Uhr
  • 14. Sept. 2022
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Celle.

Vor einer schwierigen Saison steht die HSG Lachte-Lutter in der Handball-Regionsoberliga der Frauen. Als guter Sechster der Vorsaison zog sich das Team aus der Landesliga zurück. Zwar dürften die Spielerinnen locker in der neuen Spielklasse mithalten – aber es bleiben die personellen Probleme bestehen, die ja auch zum Rückzug führten.

Hochkarätige Abgänge

„Trotz des guten Abschneidens in der Landesliga der vergangenen Saison, die durch einige Personalprobleme geplagt war, werden wir in der kommenden Spielzeit eine Liga tiefer an den Start gehen. Dafür hat sich die Mannschaft bei einer Sitzung mehrheitlich ausgesprochen. Der Grund dafür ist ein neu formierter und ziemlich dünn besetzter Kader, der an hochkarätigen Abgängen zu knabbern hat“, betont Trainer Philip Grüne.

Vier starke Spielerinnen sind weg

Denn mit Birthe Hemme, Julia Rose, Marie von Steuber und Gesa Ernst brechen vier starke Spielerinnen weg, die durch ihr junges Alter noch extrem entwicklungsfähig sind und einiges zu der tollen Leistung der vergangenen Saison beigetragen haben. „Es bleibt zu hoffen, dass Helke Weber und Amelie Lüchau sich schnell von ihren Verletzungen erholen und unseren Kader wieder verstärken können“, so der Coach weiter.

Keine Testspiele machbar

Weiteres Problem: Durch die Urlaubszeit und den engen Kader waren Testspiele nicht machbar. „Wir freuen uns dafür umso mehr über die Unterstützung von unseren ehemaligen zweiten Damen. Lilly Schulze und Stella Kohlstedt werden die offenen Positionen auf den Außenbahnen besetzen, dazu kehrt Merle Heuer nach zwei Jahren beim TuS Hohne zurück zu uns.“ Der Coach weiter: „Für die kommende Saison wird es wichtig sein, den Spielrhythmus zu finden.“ Zumal Celina Friedhoff, Alina Schulz und Skadi Lichtenstein aus privaten Gründen nicht regelmäßig zur Verfügung stehen können.

"Den Umbruch schaffen"

Die neue Liga und das erste Spiel der HSG wird also ein absoluter Kaltstart. Erster Gegner ist am Sonntag, 18. September, die neu formierte MSG Embsen/Gellersen – ein weiteres Buch mit sieben Siegeln, Embsen zog seiner Mannschaft aus der Landesliga zurück. Aber wenn Leistungsträgerinnen wie Annabel und Jennifer Colditz von Verletzungen verschont bleiben, sollte das Ziel Grünes „den Umbruch nach vielen Abgängen zu schaffen“ wenig im Wege stehen und eine vordere Platzierung gelingen. (mm)

Das HSG-Aufgebot: Ann-Christin Grüne im Tor, Annabel Colditz, Jennifer Colditz, Annika Schwekendiek, Celina Friedhoff, Laura Franzke, Lilly Schulze, Merle Heuer, Nohely Foner-Berhmann, Stella Kohlstedt, Alina Schulz, Skadi Lichtenstein.

Neuzugänge: Merle Heuer (TuS Hohne-Spechtshorn), Lilly Schulze, Stella Kohlstedt (beide 2. Mannschaft)

Abgänge: Marie von Steuber (VfL Wolfsburg II), Julia Rose (Studium), Birte Hemme (Jahrespraktikum in Mecklenburg-Vorpommern, Gesa Ernst (Studium), Helke Weber (Knieverletzung, Rückkehr ungewiss), Amelie Lüchau (Rückkehr ungewiss).