Handball-Regionsoberliga

Überragende Alina Hilmer hält Berger Sieg fest

Handball-Regionsoberliga der Frauen: TuS Bergen II gewinnt zur Premiere gegen die HSG Seevetal/Ashausen II recht sicher 23:19.
  • Von Stefan Mehmke
  • 19. Sept. 2022 | 19:55 Uhr
  • 19. Sept. 2022
  • Von Stefan Mehmke
  • 19. Sept. 2022 | 19:55 Uhr
  • 19. Sept. 2022
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Celle.

CELLE. Celler Allerlei gab es zum Auftakt der Handball-Regionsoberliga der Frauen: TuS Bergen II gewann zur Premiere gegen die HSG Seevetal/Ashausen II recht sicher 23:19. Leer ging der HBV 91 Celle beim TV Uelzen aus und unterlag viel zu deutlich mit 14:19. Immerhin einen Punkt holte die HSG Lachte-Lutter mit einem 25:25 bei der MSG Embsen/Gellersen.

TuS Bergen II – HSG Seevetal/Ashausen II 23:19 (8:6)

„Man hat den Mädels die Vorfreude auf das erste Spiel angemerkt“, fand Interimscoach Julien Guse, der Dominik Blancbois vertrat, der mit der ersten Herren gleichzeitig gewann. Nur: Die Freude wandelte sich in der Anfangsphase in Nervosität. Nach dem 0:2 lag Bergen bis in die 15. Minuten zurück, ehe Karo Baumgarten zum 5:5 ausglich. Jetzt fing sich die Mannschaft und erspielte sich die Halbzeitführung.

Die baute TuS nach dem Wechsel weiter aus. Bergen leistete sich nur noch eine kurze Schwächephase, doch nach dem 11:11 steigerte sich TuS erneut und kam zum recht sicheren Sieg.

"Solide Leistung"

„Das war eine solide Leistung mit normalen Fehlern zum Start der Saison“, so Guse. „In den entscheidenden Momenten haben sie gezeigt, was sie können.“ Sonderlob gab es für Alina Hilmer im Tor, die fünf von acht Siebenmetern und viele Würfe hielt. Auf dem Feld eine sehr starke Leistung zeigte die junge Lara Sprake, die mit Spielwitz viel Druck erzeugte. Und: Maren Stern aus der Dritten lieferte viele richtig gute Kreisanspiele.

TuS Bergen II: Hilmer im Tor; M. Rodehorst (3), Sprake (6), Bornheber, P. Müller, J. Schröder, Stern (1), Baumgarten (4), A. Holland (1), Kübeck (4), Bestmann (3), Hildebrandt (1).

TV Uelzen – HBV 91 Celle 19:14 (8:5)

Eigentlich spielte der HBV ganz gut, aber es haperte an der Chancenverwertung – allein vier Siebenmeter vergab der Gast. Eine Tiefschlafphase zu Beginn der zweiten Hälfte tat ein Übriges. Denn nach einer Viertelstunde lag der HBV sogar vorn. „Und dann ging es los, dass wir unsere freien Dinger nicht reingehauen haben“, ärgerte sich HBV-Spielerin Katja Büscher. Die Abwehrleistung stimmte, es war noch alles drin

Nachlässigkeiten in der Abwehr

Nach der Pause kamen dann plötzlich Nachlässigkeiten in die Abwehr und technische Fehler zu den ausgelassenen Chancen dazu, so dass der TVU mit sieben Toren davonzog. „Auch wenn wir uns dann wieder gefangen haben, konnten wir am Ende nichts mehr ausrichten“, so Büscher. Dazu kam, dass Pia Wolschendorf krankheitsbedingt absagen musste.

Erfreulich hingegen: Lena Bräuling (im Tor) und Luisa Lindner (aus der A-Jugend.) haben ihr erstes Damenspiel gemacht und sich sehr gut eingefunden.

HBV 91 Celle: Bräuling im Tor; Lindner (1), Oboda, Löber (3), Büscher (1), Kloth, Saveska, Stella Koerth (3), Brückner, Möller (5/1).

MSG Embsen/Gellersen – HSG Lachte-Lutter 25:25 (14:13)

Nach dem schnellen 0:2 flatterte Embsen los. Über 60 Minuten bekam die HSG Katharina Kirschfink nicht in den Griff, sie netzte siebenmal ein. Aber Lachte hatte ja Annabell Colditz dabei, die zehnmal traf. So entwickelte sich nach zerfahrenem Beginn mit einigen Abwehrfehlern ein Spiel auf Augenhöhe. Das Duell zwei ehemaliger Landesligisten blieb stets eng. Nur Mitte der zweiten Hälfte setzte sich der Gastgeber mit drei Toren, aber das hielt nicht lange.

Lachtes defensivere Deckungsvariante fruchtete, nur der Angriff agierte zu langsam. Dennoch reichte es dank des Ausgleichstreffers von Jennifer Colditz zum Remis. (mm)

Lachte-Lutter: Ernst (3), A. Colditz (10/4), Rose (2), Heuer (3), Schulze, Winkelmann (3), Kolschefsky, Kohlstedt, Behrmann-Foner, J. Colditz (5).