Hanbdall Regionsoberliga

Bergens Frauen mit dünnem Kader im Auftaktmatch

Zum Auftakt der Handball-Regionsoberliga der Frauen hat lediglich TuS Bergen II ein Heimspiel.
  • Von Stefan Mehmke
  • 16. Sept. 2022 | 16:58 Uhr
  • 16. Sept. 2022
  • Von Stefan Mehmke
  • 16. Sept. 2022 | 16:58 Uhr
  • 16. Sept. 2022
Anzeige
Celle.

Zum Auftakt der Handball-Regionsoberliga der Frauen hat lediglich TuS Bergen II ein Heimspiel. Am Heisterkamp gastiert die HSG Seevetal/Ashausen II, Anpfiff ist am Sonntag um 17 Uhr. Reisen müssen der HBV 91 Celle zum TV Uelzen und die HSG Lachte-Lutter zur MSG Embsen/Gellersen nach Lüneburg.

TuS Bergen II – HSG Seevetal/Ashausen II (Sonntag, 17 Uhr).

Die Bergerinnnen litten wie so viele andere unter einen schwierigen Vorbereitung. Das Team konnte nur einmal testen, gewann immerhin 27:20 gegen Garßen II. „Daher werden wir bestimmt noch die ersten Spiele benötigen, um uns zu festigen. In der vergangenen Saison stellten wir eine gute Defensive, daran müssen wir anknüpfen“, so Trainer Dominik Blancbois, der aufgrund seines Spieles mit der ersten Herren prominenten Ersatz gefunden hat. Der ehemalige TuS-Rückraumshooter Julien Guse vertritt ihn.

Hoffen auf effektive Gegenstöße

Und auch der hofft, dass die TuS-Außen von der stabilen Defensive profitieren und effektive Gegenstöße laufen. Vor allen Dingen aber wollen alle, dass TuS II besser aus der Pause kommt und nicht gleich in Not gerät. Zudem kränkeln ein, zwei Spielerinnen, daher wird der Kader nicht riesig sein. „Aber die Situation kennen wir und werden wir meistern“, so der stets optimistische Blancbois.

TV Uelzen – HBV 91 Celle (heute, 16.30 Uhr).

Es geht mal wieder nach Uelzen für die „Bärinnen“. „Wir freuen uns mega auf den Saisonstart“, so HBVerin Katja Büscher. Die Cellerinnen hatten eine ganz gute Vorbereitung. Jetzt starten sie voll motiviert in die Saison.

Immer enge Spiele gegen Uelzen

Uelzen – das ist der alte Gegner und das gleiche Spiel. Es sind immer enge Begegnungen, die alle Beteiligten viel Kampf und Körperlichkeit abverlangen. Eine spannende Partie steht also vor der Tür. „Unser Ziel ist auf jeden Fall, es denen so schwer wie möglich zu machen und wieder mit unserer Abwehr zu überzeugen, woran die in den vergangenen Partien häufig zu knabbern hatten“, so Büscher. Die sich freut, dass die ein oder andere A-Jugendliche wieder oder neu dabei ist, um das Team zu entlasten wird.

MSG Embsen/Gellersen – HSG Lachte-Lutter (Sonntag, 18 Uhr).

Zwei ehemalige Landesligisten treffen aufeinander, gute Mannschaften, die sicherlich recht weit oben stehen werden in der Liga. Das große Aber: Die HSG-Mannschaft von Trainer Philip Grüne stellt sich von alleine auf. Denn gleich fünf Spielerinnen des eh schon dünnen Kaders falls zum Auftakt aus.

"Motiviert in die Partie"

Und der Gegner ist stark und mit der Spielgemeinschaft sicher nicht schlechter geworden. „Mal sehen, auf welchem Stand wir nach der zerfahrenen Vorbereitung sind“, so Grüne. Nicht dabei sind Laura Wieczorek, Annika Schwekendiek, Ann-Kristin Grüne, Skadi Lichtenstein, Celina Friedhoff, das ist natürlich ein ordentlicher Schlag ins Kontor. Dafür helfen Gesa Ernst und Julia Rose. Dennoch sagt der Coach: „Wir gehen motiviert ins Spiel und wollen beide Punkte aus Lüneburg mitnehmen.“