3. Liga Nord

SV Altencelle feiert zwei Testspiel-Siege

Die Handballerinnen des SV Altencelle holen zwei Testspiel-Erfolge. Während es im Angriff schon gut lief, gab es in der Abwehr noch Luft nach oben.
  • Von Lisa Brautmeier
  • 14. Aug. 2022 | 20:03 Uhr
  • 14. Aug. 2022
  • Von Lisa Brautmeier
  • 14. Aug. 2022 | 20:03 Uhr
  • 14. Aug. 2022
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Celle.

Ein erfolgreiches Testspiel-Wochenende liegt hinter den Handballerinnen des neuen Drittligisten SV Altencelle. Am Samstag gewann das Team gegen Werder Bremen II souverän mit 48:17. Einen Tag später gab es zudem einen 39:27-Auswärtserfolg beim MTV Großenheidorn. Beide gegnerischen Teams spielen in der kommenden Saison in der Oberliga.

Souverän gegen Team im Umbruch

„Wir sind auf einem guten Weg“, sagt SVA-Trainer Martin Kahle. Vor allem beim Auftritt gegen Bremen passte schon viel zusammen. Die Altencellerinnen kamen gut in die Partie, standen in der Verteidigung stabil und ließen vorne kaum etwas anbrennen. Zur Halbzeit kassierten sie lediglich acht Treffer. „Allerdings ist Bremens Team auch gerade im Umbruch. Es waren viele Spielerinnen aus der A-Jugend-Bundesliga mit dabei, die gerade aus dem Trainingslager kamen und entsprechend kaputt waren“, erklärt Kahle den hohen SVA-Sieg.

SVA testet neue Abwehrformation

Am Sonntag ging es dann gleich weiter. Zunächst gab es am Vormittag noch ein gemeinsames Training, ehe die Fahrt zum MTV Großenheidorn anstand. So reibungslos wie am Vortag lief es in dem Testspiel aber nicht mehr. „Da hat man gemerkt, dass einige etwas müde waren. Da fehlte manchmal der letzte Schritt“, so Kahle. 27 Gegentore – das ist normalerweise auch gegen ein Oberliga-Team nicht der Anspruch des SVA. Allerdings hatte Altencelle auch erstmals mit einer 4:2-Abwehr agiert. Diese offensivere Variante brachte aber nur bedingt den erhofften Erfolg. „Trotzdem war es für das erste Mal in Ordnung. Aber insgesamt haben wir im gesamten Spiel einfach zu viele Gegentore zugelassen“, sagte der SVA-Trainer.

Gesamtes Team zeigt sich treffsicher

Dafür stimmte ihn das Angriffsspiel auch am Sonntag wieder positiv: „Da haben wir sehr variabel gespielt.“ Mit den Neuzugängen wurden neue personelle Konstellationen getestet. Die Tore verteilten sich dabei aufs gesamte Team. „Das war schon letzte Saison unsere Stärke. Wir haben nicht eine Spielerin, die herausragt, sondern sind in der Breite gut aufgestellt“, freute sich Kahle, der sich zum jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung sehr zufrieden zeigte.