Regionsoberliga Frauen

Weg für TuS Bergen II in alle Richtungen offen

Die Handballerinnen des TuS Bergen II stehen zwar in der Regionsoberliga über dem Strich, sicher fühlen können sie sich aber noch nicht. Immerhin kommt eine Spielerin zurück ins Team.
  • Von Stefan Mehmke
  • 06. Jan. 2023 | 11:45 Uhr
  • 06. Jan. 2023
In der Regionsoberliga kämpfen TuS Bergen II und Swantje Bestmann (am Ball) um den Klassenerhalt.
  • Von Stefan Mehmke
  • 06. Jan. 2023 | 11:45 Uhr
  • 06. Jan. 2023
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Bergen.

Mit 6:10 Punkten liegt TuS Bergen II in der Handball-Regionsoberliga der Frauen auf dem achten Rang. Damit haben die Nordkreislerinnen vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, sind aber aus dem Gröbsten noch nicht ganz heraus.

Guter Start für TuS Bergen II

Dabei ging es gut los: TuS gewann das Auftaktspiel gegen HSG Seevetal/Ashausen II sicher mit 23:19. „Obwohl wir sofort das erste Spiel gewonnen haben, fanden wir aber nur schleppend in die Saison“, wundert sich TuS-Trainer Dominik Blancbois. Die Ursache war so simpel wie verständlich: Zu oft musste sich Bergen durch personelle Engpässe mogeln, ein Problem, das sich seit Langem durchzieht.

Torhüterin kehrt zurück

Aber das sollte sich ab Januar bessern und wenn alles gut läuft, verfügt die Landesliga-Reserve dann auch wieder über zwei Torhüterinnen, denn neben Alina Hilmer steht Judith Holland nach ihrem Auslandsjahr wieder zur Verfügung. „Da haben wir dann insgesamt mehr Optionen“, so Blancbois optimistisch.

Gegen Ende 2022 lief es dann richtig gut. Im wichtigen Spiel bei der SG Luhdorf/Scharmbeck gelang Bergen ein souveränes 22:15. Der 27:21-Sieg im darauffolgenden Spiel beim Lokalrivalen in Wietzendorf war vor allem in der Höhe nicht zu erwarten. Blancbois: „Wir sind auf einem guten Weg. Wenn wir gut ins neue Jahr starten, können wir uns entscheidend von unten absetzen.“

TuS muss zunächst auswärts ran

Aber Vorsicht ist allemal geboten, denn die Liga ist sehr ausgeglichen. Das bietet einerseits die Möglichkeit, ein paar Plätze in der Tabelle zu klettern. Andererseits ist ein Abrutschen auch nicht ausgeschlossen. Die besten Argumente wären Punkte. Und die sollen am besten schon in den ersten Spielen im neuen Jahr her: Auswärts müssen die Grün-Weißen am 15. Januar bei Tabellennachbar MSG Embsen/Gellersen bestehen, am 21. Januar bei der HSG Seevetal/Ashausen II. Gelingen hier zwei Siege, dann kann TuS zu Hause im Derby gegen die HSG Lachte-Lutter völlig befreit aufspielen.

Dabei wird es wieder viel auf die beiden Haupttorschützinnen ankommen: Top-Shooterin ist die Neunte der Liga-Torschützenliste, Lara Sophie Sprake, mit 52 Toren in acht Spielen, gefolgt von Karoline Baumgarten, die in acht Partien 34 Buden machte.