Landesliga Männer

Heikle Aufgabe für TuS Bergen in Wittingen

Landesligist steht ein heißer Ritt bei der SG Wittingen/Stöcken bevor. Zu allem Überfluss fallen auch noch reihenweise Spieler aus.
  • Von Stefan Mehmke
  • 10. Nov. 2022 | 13:35 Uhr
  • 10. Nov. 2022
Bergens Allrounder Felix Becker wird wohl als Kreisläufer zum Einsatz kommen.
  • Von Stefan Mehmke
  • 10. Nov. 2022 | 13:35 Uhr
  • 10. Nov. 2022
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Bergen.

Die Männer des TuS Bergen haben in der Handball-Landesliga Ost der Männer eine hohe Hürde zu überwinden. Bereits am Freitag müssen die Grün-Weißen zum Tabellenzweiten SG VfL Wittingen/Stöcken. Anpfiff zum Karnevalsauftakt in der berüchtigten Halle an der Spittastraße ist um 20.30 Uhr.

"Jammern hilft nichts"

„Das wird eine ganz heikle Aufgabe in Wittingen“, weiß auch Spielertrainer Dominik Blancbois. Zwar erkennt er einen guten Aufwärtstrend in den vergangenen beiden Partien in eigener Halle gegen Edemissen und Vorsfelde, aber jetzt muss TuS nicht nur auswärts antreten, sondern auch stark ersatzgeschwächt. Definitiv ausfallen werden Kjell Rudloff, Jan Sieve und Tim Brodde. Das reißt eine große Lücke, zumal dann kein gelernter Kreisläufer zur Verfügung steht. Den Part wird dann wohl oder übel Allrounder Felix Becker übernehmen, die Wechselmöglichkeiten sind enorm eingeschränkt. „Aber Jammern hilft nichts. Die verbliebenen Spieler werden alles reinwerfen“, verspricht Blancbois.

Bergen will trotz Personalmisere punkten

Fest steht: Bergen darf Wittingen nicht ins Laufen kommen lassen. Bergen muss deren Deckung mit geduldigem Spiel auseinander ziehen. Unabdingbar ist natürlich auch eine effiziente Chancenverwertung. „Es wird unter den Gegebenheiten sehr schwer, aber wir fahren da hin um zu punkten“, so der Coach weiter.

Wittingen darf nicht ins Rollen kommen

Der Respekt ist berechtigt, denn Wittingen verlor bislang nur knapp beim Spitzenreiter in Uelzen, feierte fünf Siege und ist in eigener Halle noch ungeschlagen. Besonders zu beachten ist Janosch Kochale, der in sechs Spielen 46 Tore warf. Wenn die Mannschaft um ihren Torjäger so richtig ins Rollen kommt, dann wird es für Bergen in der Bierstadt sehr schwer – und das heimische Gebräu dürfte nur im Falle eines Erfolges wirklich schmecken.