Landesliga Männer

TuS Bergen im Spitzenspiel gegen TV Uelzen

Die Handballabteilung des TuS Bergen feiert 90-jähriges Bestehen. Da käme ein Sieg der Landesliga-Männer gegen Uelzen gerade recht zu den Feierlichkeiten.
  • Von Stefan Mehmke
  • 23. Sept. 2022 | 15:15 Uhr
  • 23. Sept. 2022
  • Von Stefan Mehmke
  • 23. Sept. 2022 | 15:15 Uhr
  • 23. Sept. 2022
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Bergen.

Von einem Spitzenspiel zu reden, ist am 2. Spieltag der Handball-Landesliga Ost noch etwas früh. Aber sowohl TuS Bergen als auch Gegner TV Uelzen sind gut in die Saison gestartet. Anpfiff der Partie am heutigen Samstag ist um 19.30 Uhr in der Halle am Heisterkamp – als krönender Abschluss der Festivitäten zum 90-jährigen Bestehen der Berger Handballsparte.

Nach dem sicheren 31:21-Sieg in Zweidorf geht Bergen mit viel Euphorie und Optimismus ins zweite Spiel – aber ohne Leichtsinn. Denn dass es sich in der Begegnung Dritter gegen Zweiter um einen starken Gegner handelt, dass wissen natürlich alle am Heisterkamp.

Spielertrainer Blancbois tüftelt Erfolgsrezept aus

Auch Spielertrainer Dominik Blancbois ist gewarnt und hat ein Erfolgsrezept ausgetüftelt. „Uelzen wird ein ganz anderer Gegner als Zweidorf. Der TVU versucht, mit viel Tempo seine Gegner zu überlaufen. Da müssen wir sehr aufpassen, nicht zu viele Konter zu bekommen.“ Manchmal spielen die Uelzener sehr unkonventionell und wild, da muss TuS die Ruhe bewahren. Technische Fehler wollen die Gastgeber unbedingt vermeiden, um dem Kontrahenten nicht in die Hände zu spielen.

Dreh- und Angelpunkt der Gäste ist Rückraumspieler Johannes Specht, er zieht gern und gekonnt die Schusskarte. Beim Auftaktremis in Vorsfelde traf er siebenmal für Uelzen, beim Sieg gegen die starken Wittinger gar zehnmal.

Witthoeft und Lühmann fallen bei Bergen aus

Von seiner Mannschaft fordert Blancbois mit seinen Trainerkollegen: „Wir müssen uns noch weiter steigern. Eine gute Dynamik gepaart mit einer guten Chancenverwertung sind für den Erfolg unabdingbar. Wenn wir das beherzigen, können wir den nächsten Sieg einfahren.“ Personell sieht es besser aus, lediglich auf Finn Witthoeft (verletzt) und André Lühmann müssen die Grün-Weißen verzichten. Dennoch sollte Bergen die gute Chance nutzen, sich von Beginn an in der Spitzengruppe festzusetzen.