Landesliga Männer

Bergens Blancbois warnt vor zwei Ex-Altencellern

Nach über einem Monat Pause greift TuS Bergen in der Handball-Landesliga wieder ins Spielgeschehen ein. Leicht wird es nicht. Zumal der Gegner ein paar bekannte Spieler in den Reihen hat.

  • Von Stefan Mehmke
  • 20. Jan. 2023 | 14:30 Uhr
  • 20. Jan. 2023
Im Hinspiel verlor TuS Bergen gegen HSG Nord Edemissen/Uetze. Das soll sich für Christopher Witter und Co. nicht wiederholen.
  • Von Stefan Mehmke
  • 20. Jan. 2023 | 14:30 Uhr
  • 20. Jan. 2023
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Bergen.

Die Männer vom TuS Bergen steigen in das Handballjahr 2023 ein. In der Landesliga Ost muss der Dritte zum Siebten HSG Edemissen/Uetze reisen. Anpfiff ist am Samstag um 19 Uhr an der Marktstraße in Uetze. Bergen will mit den 14:6 Zählern unbedingt gewinnen, um nicht komplett den Anschluss an das Führungsduo aus Uelzen (19:1 Punkte) und Wittingen (18:2) zu verlieren.

So spannend wie im Hinspiel?

„Edemissen ist ein gefährlicher Gegner. Im Hinspiel haben sie uns schon alles abverlangt, das wird dieses Mal genauso sein“, weiß TuS-Spielertrainer Dominik Blancbois aus Erfahrung. Die erste Begegnung hatten die beiden Klubs am 29. Oktober, damals gewann Bergen 28:27. Es war eine hochspannende Partie, denn den Siegtreffer erzielte Felix Becker erst 38 Sekunden vor Schluss.

Über einen Monat ohne Wettkampf

Nach so einer langen Pause muss TuS erstmal wieder in Tritt kommen, aber auch die Gastgeber sind seit dem 11. Dezember ohne echten Wettkampf. „Wir haben aber nach Weihnachten gut trainiert und sind gut vorbereitet“, ergänzt Blancbois, der selber nicht dabei ist. „Aber ich habe vollstes Vertrauen in die Jungs, dass sie die Punkte einfahren werden.“ Größtes Problem ist in dieser Partie der SV Altencelle. Denn mit Philipp Lackinger und Jonas Wietfeld spielten zwei HSGer bei den Rot-Gelben in der Verbandsliga, drei weitere Wietfelds laufen ebenfalls beim neuen Klub auf. Und schickten zum Beispiel den Vierten aus Dannenberg mit 41:32 auf die Heimreise. Besonders Lackinger (elf Tore gegen Dannenberg) ist kreuzgefährlich. „Wir müssen die beiden ehemaligen Ex-Altenceller in den Griff kriegen. Unsere Deckung muss von Beginn an aggressiv spielen“, fordert Blancbois. Wenn der Gast dann auch noch den einen oder anderen Gegenstoß in Tore ummünzt, bekommt TuS die nötige Sicherheit im gebundenen Spiel.

Personell sieht es bei den Bergern endlich mal wieder gut aus, so dass die Truppe vom Heisterkamp besonders im Rückraum auf alle Spieler zurück greifen kann und genügend Alternativen hat.