Handball Landesliga

TuS Bergen startet gegen „unbeschriebenes Blatt“

Verbandsliga-Absteiger TuS Bergen feiert seine Premiere in der Handball-Landesliga Ost bei der SG Zweidorf-Bortfeld
  • Von Stefan Mehmke
  • 16. Sept. 2022 | 21:04 Uhr
  • 16. Sept. 2022
  • Von Stefan Mehmke
  • 16. Sept. 2022 | 21:04 Uhr
  • 16. Sept. 2022
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Bergen.

Verbandsliga-Absteiger TuS Bergen feiert seine Premiere in der Handball-Landesliga Ost der Männer. Der einzige Celler Kreisvertreter in dieser Spielklasse bekommt es mit Ex-Verbandsligisten SG Zweidorf-Bortfeld zu tun. Los geht es in der Gemeindehalle Bortfeld am Sonntag um 17 Uhr.

"Weiß nie, wo man steht"

„Vor dem ersten Spiel im der Saison weiß man nie, wo man genau steht, aber die Vorfreude steigt immer mehr“, sagte Spielertrainer Dominik Blancbois vor dem Abschlusstraining der Jungs vom Heisterkamp. Er hofft, dass sich sein Team in der Vorbereitung bestmöglich eingespielt hat.

Im Spiel spontan reagieren

Für Bergen ist der erste Gegner, wie viele Teams in der Liga, ein ein unbeschriebenes Blatt, da müssen die Grün-Weißen im Spiel spontan reagieren. Blancbois konnte das erste Spiel des Gegners nicht besuchen, weil er auf einer Hochzeit weilte. Aber Zweidorf verlor überraschend deutlich in Wittingen mit zehn Toren, überraschend hoch, auch wenn die Wittinger zu den starken Teams der Landesliga gehören.

"Auf uns selber schauen"

„Mal sehen, was wir für Aufgaben gestellt bekommen“, sagt der Flensburg-Fan, der zum Start der Bundesliga in Hamburg Anschauungsunterricht nahm, wie eine Mannschaft gewinnt, auch wenn dazu viel Glück nötig ist. Sein Erfolgsrezept: Auf sich selber schauen, das hat auch in der vergangenen Saison am besten geklappt.

In der Defensive ans Limit gehen

Fest steht: Bergen muss in der Defensive ans Limit gehen und sich schnell an die Liga anpassen. „Wir müssen abwarten, was erlaubt ist. Wir möchten wieder eine zupackende Abwehr stellen. Und uns aus der guten Defensive die Sicherheit für die Offensive holen.“ Fehlen werden im Rückraum Finn Witthoeft (verletzt), Felix Becker und Steffen Sieve (beide im Urlaub). Zudem sind einige Spieler angeschlagen, können aber unter Umständen mitspielen. Für Blancbois und seine Trainer-Triumvirat kein Problem. „Unser Kader ist groß genug, da müssen dann andere in die Bresche springen.“

Dazu müssen die höherklassig erfahrene Spieler des von Trainerfuchs Sigurt Grobe gecoachten Teams aus dem Landkreis Peine wie Patrick Reckewell ausschalten, der aber mit seinen sechs Toren die Auftaktniederlage der SG auch nicht verhindern konnte.