Start in die Verbandsliga

Altencelle setzt auf lautstarke Fans

Der SV Altencelle startet gegen Emmerthal in die Handball-Verbandsliga der Männer. Anpfiff ist um 19.49 Uhr.
  • Von Stefan Mehmke
  • 16. Sept. 2022 | 12:52 Uhr
  • 16. Sept. 2022
  • Von Stefan Mehmke
  • 16. Sept. 2022 | 12:52 Uhr
  • 16. Sept. 2022
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Altencelle.

Endlich: Auch der SV Altencelle startet mit einer Woche Verspätung in die neue Verbandsliga-Saison der Handballmänner. Heute geht in der HBG-Halle los, im ersten Spiel treffen die SVAer in der HBG-Halle auf die TSG Emmerthal, den Tabellennachbarn der Vorsaison. Und tatsächlich: Ab sofort beginnen die Heimspiele immer um 19.49 Uhr.

Ungewöhnliche Anrufzeit

Die etwas ungewöhnliche Anwurfzeit wählten die Verantwortlichen in Erinnerung an das SVA-Gründungsjahr (1949,) Zudem sei ein späterer Anpfiff von einigen Zuschauern gewünscht worden.

Wichtiger aber ist „auffm Platz“. Die Gäste landeten in der Vorsaison genau vor Altencelle auf Platz acht, punktgleich mit dem besseren Torverhältnis. Das Spiel bei der TSG ging mit 24:30 in die Hose. Aber: Das Heimspiel gewann Altencelle mit 31:30 – trotz der zehn Treffer des TSG-Torjägers Janne Siegesmund. Der hat aber zur neuen Saison den Verein gen Oberliga in Hameln verlassen und auch Jason Konitz (damals fünf Tore) ist mit drei anderen Spielern nicht mehr da und streift jetzt das Barsinghausener Jersey über. Acht Neuzugänge können zudem noch nicht eingespielt sein.

"Wir dürfen sie nicht unterschätzen"

Prompt verlor die am vergangenen Wochenende TSG 20:28 gegen die TG Münden – ein Ergebnis, das SVA-Trainer Felix Michelmann nicht überbewerten will. „Sie hatten eine totale Schwächephase, in der sie weit ins Hintertreffen gerieten. Sie müssen sich sicherlich noch finden. Aber wir dürfen sie keinesfalls unterschätzen“, sagt der Coach.

Torhüter Nowak kommt aus USA

Zumal ihn und sein Team selber Probleme plagen. Die Vorbereitung lief mäßig, Torjäger Justin Behr konnte zum Beispiel an keinem der drei Testspiele teilnehmen, der Kader war nie komplett. Und zum Auftakt sieht es auch nicht so gut aus. Kreisläufer Kai Nowak plagen Rückenprobleme, Thilo Kisser, Benjamin Moritz und Julian Premper konnten nicht trainieren – Einsatz ungewiss. Und Klemens Nowak fliegt direkt aus den USA ins SVA-Tor – nach drei Wochen ohne Training.

Für Michelmann aber alles kein Problem: „Wir werden eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken.“ Und die soll dann die starken linke Angriffsseite des Gegners, den Michelmann beim ersten Spiel beobachtete, ausschalten. „Da hat Emmerthal richtig gute Jungs“, weiß der Trainer.

Einer von ihnen ist Kai Gellermann, der aus Dinklage nach Emmerthal kam und bei der Auftaktniederlage sechsmal erfolgreich war. Alles wurscht: Der SVA will die Heimpremiere gewinnen – und kann das gerade mit seinen lautstarken Fans im Rücken schaffen. Denn die sind genauso heiß wie die Mannschaft und freuen sich, dass es endlich losgeht.