VfL Westercelle

Tim Runge rettet Punkt in der Nachspielzeit

Fußball-Landesliga: Tim Runge sichert dem VfL Westercelle in der Nachspielzeit einen Punkt in Hambergen
  • Von Jürgen Poestges
  • 18. Sept. 2022 | 19:30 Uhr
  • 18. Sept. 2022
  • Von Jürgen Poestges
  • 18. Sept. 2022 | 19:30 Uhr
  • 18. Sept. 2022
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Westercelle.

Am Ende holten sie einen Punkt – doch es wäre mehr möglich gewesen. Durch einen Treffer von Tim Runge in der vierten Minute der Nachspielzeit sicherte sich Fußball-Landesligist VfL Westercelle mit einem 2:2 (0:2) beim FC Hambergen einen Punkt. Fabian Woitschek hatte in der der 69. Minute für den 1:2-Anschluss gesorgt.

"Erste Halbzeit verschlafen"

„Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen, waren gar nicht auf dem Platz“, erklärte VfL-Trainer Sebastian Zich. Der Platz war sehr tief und rutschig. „Damit ist der Gegner besser klar gekommen. Und Hambergen hat taktisch anders gespielt, als wir es erwartet haben. Bei den Gegentoren haben wir schlecht verteidigt.“ Hambergens Torjäger Keno Liebschner brachte die Gastgeber per Doppelschlag in der 11. und 14. Minute in Front.

Runge verschießt Elfmeter

Vor der Pause hatten die Westerceller aber noch die große Chance zum Ausgleich. Nach einem Foul im Hambergener Strafraum an Philip Boie (28.) legte sich Runge den Ball zurecht. Sein Schuss war jedoch zu schwach, wurde von Keeper Nils-Linus Sievert gehalten. „Tim hat hinterher erzählt, der Wind habe den Ball vom Punkt weggepustet und er habe ihn nicht richtig getroffen“, so Zich.

Nach der Pause besser geworden

Erst nach der Pause hielten die Westerceller dann wirklich mit. „Wir haben den Ball einige Male sehr gut nach vorne gebracht und auch in den gegnerischen Strafraum“, sagt Zich. „Doch dann kam entweder der letzte Pass nicht oder wir haben das Tor nicht getroffen.“ Nach hinten ließen die Westerceller allerdings so gut wie nichts mehr zu. Vor allen Dingen Finn Johannesmann aus der U19 des VfL, der von Beginn an spielte, leistete in der Defensive sehr gute Arbeit.

Anschluss durch Woitschek

In der 68. Minute belohnten sich die Gäste dann auch endlich für das gute Spiel. Woitschek stand nach einem Chipball aus dem Mittelfeld plötzlich aussichtsreich vor dem Tor und traf zum 1:0. „Danach hatten wir noch drei oder vier richtig gute Möglichkeiten. Eigentlich hätten wir das Ding hier gewinnen können, wenn nicht sogar müssen“, trauert der VfL-Coach den vergebenen Möglichkeiten nach.

Ausgleich per Volleyschuss

So dauerte es bis in die Nachspielzeit, bis zumindest der hochverdiente Ausgleich fiel. Aus dem Mittelfeld flankte Laurin Kibellus den Ball auf Runge und der beförderte per Volleyschuss aus 13 Metern unhaltbar unter die Latte des gegnerischen Gehäuses – zur großen Freude aller Mannschaftskameraden.

„Wenn man in der Nachspielzeit noch das Remis schafft, nimmt man den Punkt natürlich gerne mit“, sagt Zich. „In Halbzeit eins haben wir es verpasst, mehr für uns herauszuschlagen, das ärgert mich.“

Der VfL rutscht nun zumindest mit sechs Punkten auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz 13. Am nächsten Sonntag empfängt das Team den TB Uphusen.