Landesliga

VfL Westercelle will Abstiegsplätze verlassen

Nach der 0:6-Pleite in Bornreihe stehen die Schwarz-Gelben vor zwei harten Kellerduellen. Trainer Zich baut auf den Heimvorteil und drei Rückkehrer.

  • Von Sebastian Salpius
  • 17. Nov. 2022 | 18:05 Uhr
  • 17. Nov. 2022
Kapitän Philip Boie (schwarzer Dress), hier im Zweikampf mit David Vollmers, kann seine Mannschaft gegen den VfL Güldenstern Stade nur als Zuschauer unterstützen (Archiv).
  • Von Sebastian Salpius
  • 17. Nov. 2022 | 18:05 Uhr
  • 17. Nov. 2022
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Fabian Woitschek (links), hier gegen Gellersens Mevlan Baran, könnte gegen Stade nach Corona-Infektion ins Team zurückkehren (Archiv). 
Westercelle.

Auf genau diese Spiele hat der VfL Westercelle gewartet: Mit dem VfL Güldenstern Stade und dem TSV Elstorf empfangen die Schwarz-Gelben gleich zweimal in Folge einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Trainer Sebastian Zich möchte die Bedeutung der bevorstehenden Duelle nicht klein reden: "Ich sehe es schon so, dass wir die Spiele gewinnen müssen. Das wäre vor allem vor der Winterpause extrem wichtig."

Schlechte Erinnerungen an Güldenstern Stade

Sein VfL hat die Chance, sich am Sonntag um 14.30 Uhr mit einem Sieg von den Abstiegsplätzen zu schießen. Zich warnt die Mannschaft aber vor einer zu offensiven Ausrichtung: "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht ins offene Messer laufen." Das letzte direkte VfL-Duell im April entschied Güldenstern dank eines späten Treffers von Philipp Aue mit 2:1 für sich. "Da haben wir sie vorne angelaufen, sie haben den Ball nach vorne geschlagen und wir sind mit dem Tempo nicht zurechtgekommen", erinnert sich der Westerceller Trainer.

Tim Runge (schwarzer Dress) ist nach seiner Sperre zurück. Beim letzten Heimspiel gegen Güldenstern Stade am 3. April (3:1 für Westercelle) stand er ebenfalls auf dem Rasen.

Nach der 0:6-Niederlage in Bornreihe würde sich Zich freuen, "endlich" wieder ein Westerceller Spiel ohne Gegentor zu erleben. Letztmals gelang das am 21. Mai beim ASC Cranz-Estebrügge in einem Ligaspiel. Im Kellerduell mit Güldenstern Stade kann sein Team gegen die auswärtsschwächste Mannschaft der Liga immerhin auf den Heimvorteil bauen. Die Schwarz-Gelben gewannen ihre letzten zwei Spiele zuhause und bestreiten die Partie wetterbedingt auf dem geliebten Kunstrasenplatz: "Ich hoffe, dass wir daraus einigermaßen Profit schlagen können", so Zich.

Drei Rückkehrer sollen Westercelle helfen

Personell ist die Lage bei den Westercellern weiterhin angespannt. Zwar dürften Fabian Woitschek, Calvin Smith, und Tim Runge nach seiner Sperre auf den Platz zurückkehren, doch mit Maurice Ottenbreit kam in Bornreihe ein weiterer Verletzter hinzu.

Das Dienstagstraining musste Zich bereits wegen Spielermangels absagen. Somit ist fast klar, dass im "Sechs-Punkte-Spiel" gegen Stade erneut U19-Talente wie Finn Johannesmann oder Kolja Überheim zum Zug kommen werden.