Porta-Pokal

Dämpfer für MTV Eintracht und VfL Westercelle

Sowohl der MTV Eintracht Celle als auch der VfL Westercelle verloren das zweite Spiel beim Porta-Pokal. Jetzt geht es im direkten Duell um die Wurst.
  • Von Oliver Schreiber
  • 15. Juli 2022 | 16:26 Uhr
  • 15. Juli 2022
  • Von Oliver Schreiber
  • 15. Juli 2022 | 16:26 Uhr
  • 15. Juli 2022
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Ramlingen.

Erst gewonnen, dann verloren: Die beiden ranghöchsten Celler Fußball-Mannschaften MTV Eintracht Celle und VfL Westercelle marschieren beim Porta-Pokal in Ramlingen weiter im Gleichschritt. Der MTVE unterlag im Duell der Oberligisten Arminia Hannover mit 0:1 (0:1), während Landesligist VfL gegen den OSV Hannover (ebenfalls Landesliga) deutlich mit 1:5 (1:3) den Kürzeren zog. Das erste Spiel in dieser Vierergruppe hatten beide Klubs jeweils mit 3:1 für sich entschieden. Am nächsten Dienstag kommt es um 18.30 Uhr somit zwischen beiden Teams beim direkten Aufeinandertreffen zum „Endspiel“ ums Halbfinale, der Sieger zieht in die Vorschlussrunde ein.

Dem MTV Eintracht Celle reicht trotz der Niederlage gegen Arminia auf Grund der Tordifferenz sogar ein Unentschieden. Die durch Verletzungen und Corona-Erkrankungen gebeutelte Rumpfelf lieferte sich mit den Hannoveranern eine intensive Partie, die sich vornehmlich zwischen den Strafräumen abspielte. „Es gab wenig Torraumszenen und dementsprechend auch kaum nennenswerte Chancen. Arminia hat ein richtig starkes Team zusammen, da haben wir gut dagegengehalten“, resümiert Trainer Hilger Wirtz.

Bonk und Cheriet verletzen sich

Das einzige Tor resultierte aus einer Standardsituation eine Minute vor der Halbzeit. Die Celler ließen Arminias Yannick Bahls, der per Kopf traf, zu viel Platz. Doch Eintracht hatte direkt im Anschluss an das 0:1 noch vor dem Seitenwechsel die große Möglichkeit zum Ausgleich, aber Oury Keita war nach einem schönen Angriff zu unentschlossen und vergab. „Schade, dass wir nicht mit einem Unentschieden in die Pause gegangen sind. Unterm Strich haben sich die Jungs wieder gut präsentiert, wir haben hinten wenig zugelassen“, schildert Wirtz.

Allerdings verletzten sich mit Laurin Bonk und Toufik Cheriet zwei weitere Spieler, so dass Wirtz Probleme bekommt, im Testspiel am Samstag um 17 Uhr beim Liga-Konkurrenten 1. FC Germania Egestorf-Langreder überhaupt elf Feldspieler auf den Rasen schicken zu können. „Die Situation gerade jetzt in der Vorbereitung ist alles andere als zufriedenstellend, aber leider nicht zu ändern. Da müssen wir jetzt irgendwie durch und hoffen, dass einige Spieler einigermaßen zeitnah wieder dazustoßen“, sagt Wirtz.

VfL Westercelle muss Pensum Tribut zollen

Der VfL Westercelle musste indes gegen den OSV Hannover dem Mammutprogramm mit drei Spielen in drei Tagen Tribut zollen. Trainer Sebastian Zich rotierte zwar, nichtsdestotrotz war spürbar, dass den Schwarz-Gelben ein wenig die Kräfte ausgingen. „Das geht natürlich an die Substanz. Trotzdem war die Leistung unter diesen Voraussetzungen in Ordnung. Uns hat gegen den OSV auch ein wenig das Spielglück gefehlt, was wir am Dienstag beim 3:1-Sieg gegen Arminia Hannover noch hatten“, erklärt Zich.

Dabei lief zunächst alles nach Plan. Fabian Woitschek brachte die Westerceller nach 20 Minuten mit einem Traumtor in Führung, als er den Ball vom rechten Strafraumeck aus mit links in den rechten Torwinkel zirkelte. Doch der OSV erholte sich schnell von diesem Rückstand und nutzte nach knapp einer halben Stunde mit einem Doppelschlag Unachtsamkeiten in der VfL-Defensive eiskalt aus. Ein Gegentreffer kurz vor der Pause sowie zwei weitere unmittelbar nach dem Seitenwechsel besiegelten die Westerceller Niederlage früh. Überragend bei den Hannoveranern war Finn-Louis Kiszka, der dreimal einnetzte. „Der OSV hatte die bessere Spielanlage und auch mehr vom Spiel. Zudem war er unheimlich effektiv. Wir haben eine Vielzahl an Chancen liegengelassen, sonst hätten wir das Resultat wesentlich freundlicher gestalten können“, meint Zich, der seinen Schützlingen nach den Strapazen zwei trainingsfreie Tage gönnte, bevor es am Sonntag im Bezirkspokal beim TuS Hermannsburg (15 Uhr) weitergeht.