Bezirkspokal

SG Eldingen fordert VfL Westercelle heraus

Dem VfL Westercelle stellt sich im Pokal der nächste Underdog in den Weg. Nach Eversen und Hermannsburg versucht sich nun die SG Eldingen.
  • Von Oliver Schreiber
  • 22. Juli 2022 | 15:30 Uhr
  • 22. Juli 2022
  • Von Oliver Schreiber
  • 22. Juli 2022 | 15:30 Uhr
  • 22. Juli 2022
Anzeige
Eldingen.

Am Samstag ist auf dem Sportplatz der SG Eldingen „Großkampftag“: Zum Abschluss der Sportwoche steht mit dem Bezirkspokal-Derby um 17.30 Uhr gegen Fußball-Landesligist VfL Westercelle ein echtes Highlight auf dem Programm – eingerahmt von einem Familientag mit Karussell sowie einer Hüpfburg ab 14 Uhr und der Blau-Weißen Nacht ab 21 Uhr. „Da wird jede Menge los sein bei uns. Ich hoffe natürlich auf eine große Zuschauerkulisse. Das ganze Drumherum gibt uns noch einmal eine zusätzliche Motivation“, meint SGE-Coach Volker Darkow vor dem Zweitrundenspiel. Der Sieger zieht ins Achtelfinale ein, das bereits eine Woche später stattfindet.

Der Bezirksligist geht als Außenseiter in diese Partie, rechnet sich aber durchaus Chancen aus. „Gerade im Pokal ist immer einiges möglich. Die Jungs sind gut drauf und heiß auf das Spiel. Wir brauchen uns nicht zu verstecken“, betont Darkow. Dementsprechend werden die Eldinger auch nicht destruktiv agieren und sich in der eigenen Hälfte verbarrikadieren, sondern mutig agieren. „Das ist unser Stil – und den werden wir auch gegen einen klassenhöheren Gegner nicht ändern. Natürlich wird das gegen Westercelle schwierig. Aber wir haben nichts zu verlieren“, erläutert Darkow, der personell fast aus dem Vollen schöpfen kann. Die Blau-Weißen gewannen in der ersten Runde bei Liga-Konkurrent Ciwan Walsrode 3:0 und haben da schon einmal Selbstvertrauen getankt.

Wie schwer unterklassige Teams einem das Leben machen können, haben die Westercelle am eigenen Leib bereits erfahren. In der Qualifikation zitterten sich die Schwarz-Gelben zu einem 3:2 bei Kreisligist TuS Eversen-Sülze, auch beim 3:1-Erfolg zuletzt bei Bezirksliga-Aufsteiger TuS Hermannsburg war es bis zum Schluss spannend. Hinzu kommt der Dauerstress durch den „Spiele-Marathon“. Nur rund 19 Stunden nach Abpfiff des Halbfinales im Porta-Pokal gegen Regionalligist TSV Havelse müssen die Westerceller ihr achtes Spiel in zwei Wochen bestreiten. „Das geht natürlich auch an die Substanz. Wir müssen schauen, wie wir da eine vernünftige Belastungssteuerung hinbekommen“, erklärt Co-Trainer Stefan Mainka.

Neben dem verletzten Keno Tietz, dem erkrankten Fabian Woitschek und dem beruflich verhinderten Torwart Frederic Baars werden urlaubsbedingt auch Tim Cewe, Kevin Gerecke und Maurice Ottenbreit fehlen, daher wird Mainka Spieler aus der A-Jugend dazuholen. „Selbstverständlich wollen wir weiterkommen. Aber wir müssen auch darauf aufpassen, dass wir die Jungs nicht verheizen“, so Mainka.