St. Pauli gegen Bielefeld

Profis von morgen zu Gast bei Eintracht Celle

Die U17-Bundesligisten des FC St. Pauli und von Arminia Bielefeld kicken in der Wilharm-Arena. Den Kontakt stellte ein Celler Profikicker her.
  • Von Oliver Schreiber
  • 27. Juli 2022 | 14:00 Uhr
  • 27. Juli 2022
  • Von Oliver Schreiber
  • 27. Juli 2022 | 14:00 Uhr
  • 27. Juli 2022
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Celle.

Talentschau in der Wilharm-Arena: Am Samstag sind die U17-Mannschaften der Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli und Arminia Bielefeld zu Gast beim MTV Eintracht Celle. Die Profis von morgen kicken um 13 Uhr gegeneinander. Beide Teams kicken in der Junioren-Bundesliga und haben aktuelle Jugend-Nationalspieler in ihren Reihen. „Es ist höchst interessant mal live zu erleben, auf welchem Niveau der Nachwuchs von Bundesliga-Mannschaften kickt. Wir freuen uns sehr, dass wir den Celler Fußballfans mal ein solches Spiel anbieten können“, erklärt MTVE-Abteilungsleiter Stefan Cohrs.

Felix Burmeister stellt Kontakt her

Die Initiative, dieses Spiel in Celle zu veranstalten, ging vom Ex-Hambührener Felix Burmeister (31) aus, der von 2011 bis 2016 in der 2. und 3. Liga für die Arminia spielte und nach wie eine enge Beziehung zu dem Traditionsclub hat. Burmeister lebt mittlerweile im Westen und ist nach seinem Vertragsende bei Eintracht Braunschweig derzeit auf Vereinssuche. „Felix hat sich bei uns gemeldet und hat dann den Kontakt hergestellt“, erläutert Cohrs.

Flutlichtfrage bei MTV Eintracht gelöst

Ab dieser Saison ist für alle Oberligisten ein Spielfeld mit Flutlicht Pflicht. Für Eintracht war dies ein Problem, weil es in der Wilharm-Arena keines gibt. Dies ist nun gelöst. Zwar war die Installation einer LED-Anlage auf dem eigenen Platz ein Thema, wurde aus Kostengründen aber verworfen. Der MTVE hat sich nun mit Nachbar TuS Celle FC verständigt, im Bedarfsfall ins Günther-Volker-Stadion auszuweichen.

Vereinbarung mit Nachbar TuS Celle FC

Dort wird nämlich die Flutlichtanlage umgerüstet und erfüllt somit die Oberliga-Bedingungen. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir da mit TuS nach vertrauensvollen Gesprächen eine Vereinbarung treffen konnten. Für uns hätte sich der Aufbau einer Flutlichtanlage nicht gerechnet, weil wir eigentlich fast nur am hellichten Tag spielen“, meint Cohrs.