Oberliga Niedersachsen

Zwei Hiobsbotschaften für MTV Eintracht Celle

Schock im Training des MTV Eintracht Celle: Senga Felix Mpumuliza brach sich nach einer unglücklichen Aktion die Kniescheibe. Zudem wurde bei Ioannis Gkegkprifti eine Schambeinentzündung diagnostiziert. Es gibt aber auch gute Nachrichten vor dem ersten Testspiel am Mittwochenabend gegen Lindwedel.
  • Von Oliver Schreiber
  • 17. Jan. 2023 | 12:43 Uhr
  • 17. Jan. 2023
Bitterer Unfall im Training: Senga Felix Mpumuliza (am Ball) zog sich einen Kniescheibenbruch zu und muss operiert werden.
  • Von Oliver Schreiber
  • 17. Jan. 2023 | 12:43 Uhr
  • 17. Jan. 2023
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Ioannis Gkegkprifti (blaues Trikot) holte sich zuletzt in der zweiten Mannschaft Spielpraxis und wollte im neuen Jahr wieder im Oberliga-Team angreifen. Doch daraus wird nun vorerst nichts.
Celle.

Das neue Fußballjahr fängt für Oberligist MTV Eintracht Celle denkbar schlecht an. Gleich zwei Hiobsbotschaften müssen die Blau-Weißen in ihrer Vorbereitung auf die Rückrunde verkraften. Mittelfeldspieler Senga Felix Mpumuliza zog sich im Training einen Kniescheibenbruch zu und fällt lange aus. Dasselbe gilt für Angreifer Ioannis Gkegkprifti (Schambeinentzündung). „Das schlägt natürlich auf die Stimmung. Ich hoffe sehr, dass die Jungs schnell wieder auf die Beine kommen“, erklärt Trainer Hilger Wirtz.

Felix Krüger schaute bei seinen alten Kollegen vorbei und trainierte auch mit. An ein Comeback ist aber vorerst nicht zu denken, der 29-Jährige kann auf Grund seiner Schambeinentzündung nicht richtig schießen.

Vor allem die schwere Verletzung von Mpumuliza hat die Mannschaft geschockt, weil sie es hautnah miterleben mussten. Im Abschlussspiel beim Training wollte der 19-Jährige flanken, rutschte mit dem Standbein weg und fiel unglücklich. Dabei brach die Knieschreibe. „Das war einfach großes Pech und schlimm für Senga. Nicht nur er, sondern wir alle waren natürlich geschockt“, berichtet Wirtz. Mpumuliza ist von Wego Kregehr, dem ehemaligen Mannschaftsarzt von Hannover 96, untersucht worden und gleich weiter in die Medizinische Hochschule geschickt worden. Dort wird er nun operiert.

Rodi Hezo ist nach seiner langen Leidenszeit (Adduktorenriss) wieder dabei, trainiert vorerst aber noch überwiegend individuell.

Zu allem Überfluss fällt auch Gkegkprifti weiter beziehungsweise länger aus. Der 21-Jährige hatte seinen letzten Oberliga-Einsatz Anfang Mai beim 4:1-Sieg gegen den MTV Wolfenbüttel, seitdem fiel der Offensivakteur mit diversen Muskelverletzungen aus und kam nicht richtig auf die Beine. Eigentlich wollte Gkegkprifti in der Vorbereitung wieder voll mitziehen, doch jetzt wurde bei ihm eine Schambeinentzündung diagnostiziert.

Amadou Sesay (rechts) ist nach seiner Adduktorenverletzung wieder ins Training eingestiegen.

Damit kennt sich auch Felix Krüger aus, den diese Verletzung seit Jahren zu schaffen macht. Immerhin kann der 29-Jährige wieder einigermaßen schmerzfrei laufen und spielt sogar Tennis. Der ehemalige Torjäger schaute nun mal bei seinen Teamkollegen vorbei und trainierte auch mit, um sich fit zu halten. An wettkampfmäßigen Fußball ist aber momentan noch nicht zu denken, da Krüger auf Grund der Verletzung Schmerzen beispielsweise beim Schießen hat.

Es gibt aber auch positive Nachrichten. Amadou Sesay ist nach seiner Leistenverletzung wieder fit. Auch Rodi Hezo (Adduktorenriss) mischt seiner langen Leidenszeit wieder mit, trainiert aber noch überwiegend individuell. Hier wird es noch einige Zeit bis zum Comeback dauern. Ilhan Kizilhan kann nach seinem Ende Oktober erlittenen Kreuzbandriss schon wieder Radfahren und wird in zwei Wochen ins Lauftraining einsteigen. Die Saison ist aber dennoch für ihn beendet.

Testspiel gegen Lindwedel auf Westerceller Kunstrasenplatz

Am Mittwochabend bestreitet die Eintracht ihr erstes Testspiel. Auf dem Westerceller Kunstrasenplatz geht es um 19.30 Uhr gegen Landesligist SV Lindwedel-Hope mit Ex-Torwart Justin Griep. „Das ist ein starker Gegner, der individuell gut besetzt ist“, meint Wirtz.