Oberliga Niedersachsen

MTV Eintracht Celle setzt auf harte Arbeit

Für MTV Eintracht Celle steht bereits am 2. Spieltag ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel auf dem Programm. Bei der Heimpremiere soll ein Dreier her.
  • Von Oliver Schreiber
  • 12. Aug. 2022 | 16:00 Uhr
  • 12. Aug. 2022
  • Von Oliver Schreiber
  • 12. Aug. 2022 | 16:00 Uhr
  • 12. Aug. 2022
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Celle.

Die Saison ist zwar noch jung, aber für Fußball-Oberligist MTV Eintracht Celle steht bereits am 2. Spieltag eine wegweisende Partie auf dem Programm. Im ersten Heimspiel treffen die Blau-Weißen am Samstag um 16 Uhr in der Wilharm-Arena auf die SV Ahlerstedt-Ottendorf. Der Aufsteiger gehört zu den Teams, die aller Voraussicht nach mit dem MTVE um den Klassenerhalt ringen werden. „Natürlich sind das die Spiele, die du eigentlich gewinnen musst. Aber so denkt Ahlerstedt sicherlich auch“, erklärt Trainer Hilger Wirtz.

Duell auf Augenhöhe

Der eigentliche Vorteil der Celler, über mehr Oberliga-Erfahrung zu verfügen, ist angesichts des Umbruchs und der Personallage hinfällig. Somit dürfte es ein Duell auf Augenhöhe werden. „Davon kann man ausgehen. Ahlerstedt hat eine starke Mannschaft und ist völlig zu Recht aufgestiegen. Das Team ist im Kern seit Jahren gewachsen und eine echte Einheit, ein ganz unangenehmer Gegner. Sie profitieren von ihrer ausgezeichneten Jugendarbeit, da kommt immer was nach“, beschreibt Wirtz den Kontrahenten.

Die Gäste aus dem Landkreis Stade haben zum Auftakt schon einmal ihre Oberliga-Tauglichkeit unter Beweis gestellt. Gegen den hoch gehandelten SC Spelle-Venhaus stand die Spielvereinigung dicht vor Sieg und kassierte erst in der vierten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich per Elfmeter. „Das war schon einmal ein Statement und zeigt, was für eine schwierige Aufgabe uns bevorsteht. Aber wir haben ja auch schon bewiesen, dass wir gegen stärkere Gegner mithalten können, wenn wir an unsere Grenzen gehen“, sagt Wirtz mit Blick auf das Spiel im Landespokal unter der Woche gegen Meisterschaftsanwärter 1. FC Germania Egestorf-Langreder.

Trotz der 0:2-Niederlage zeigte Eintracht eine ansprechende Leistung, die Hoffnung macht. Dies sahen auch die Zuschauer so, die das Team mit Applaus verabschiedeten. „Das hat uns gut getan. Unsere Fans haben ein feines Gespür für unsere Situation. Und sie haben gemerkt, dass die Jungs alles reingehauen haben“, betont Wirtz.

Immerhin steht dem Celler Coach mit Ilhan Kizilhan, der seine Rotsperre aus dem Auftaktspiel beim TuS Bersenbrück (1:4) im Pokal gegen Egestorf abgesessen hat, wieder ein zweiter Innenverteidiger neben Yannik Ehlers zur Verfügung. Mittelfeldstratege Hilger von Elmendorff (Probleme am Knie) hat am Freitagabend wieder mittrainiert, ob er einsatzfähig ist, entscheidet sich unmittelbar vor dem Spiel.

Eintracht-Niederlage bei letztem Aufeinandertreffen

Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams war im Oktober 2020 im Landespokal-Achtelfinale. Dort schaltete Ahlerstedt Titelverteidiger Eintracht mit 4:1 aus, Torjäger Corvin Höft traf dreimal. Der wird auch morgen wieder dabei sein. „Wir dürfen im Vergleich zum Egestorf-Spiel keinen Deut nachlassen. Im Moment müssen wir Fußball mehr arbeiten als spielen. Aber das haben die Jungs bisher richtig gut gemacht. Für den Aufwand müssen wir uns auch mal belohnen“, meint Wirtz. Am besten mit einem Dreier gegen Ahlerstedt.