Kreisliga

Wetter sorgt für Platzsperren in Celle

Das schlechte Wetter hat Folgen: In Celle sind alle Fußballplätze gesperrt. In der Kreisliga sind davon drei Spiele betroffen. Nur Westercelle kann ausweichen.

  • Von Jens Tjaden
  • 17. Nov. 2022 | 15:15 Uhr
  • 18. Nov. 2022
Das schlechte Herbstwetter sorgt für unbespielbare Plätze. Ayhan Cango (links) und der FC Firat Bergen hoffen, in Nienhagen spielen zu können. TuS Eversen-Sülze und Torwart Joshua Lepke (rechts) empfangen in der Kreisliga am Sonntag TS Wienhausen.
  • Von Jens Tjaden
  • 17. Nov. 2022 | 15:15 Uhr
  • 18. Nov. 2022
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Celle.

Alle Jahre wieder gibt es das altbekannte Problem: Der anhaltende Regen der vergangenen Tage und der drohende Bodenfrost am Wochenende machen die Celler Fußballplätze unbespielbar. Gestern teilte die Stadt nach Absprache mit dem Grünflächenamt mit, dass dieses Wochenende alle Plätze im Stadtgebiet gesperrt werden. In der Kreisliga betrifft diese Entscheidung die Paarungen TuS Celle FC gegen TuS Eschede, SV Altencelle gegen SSV Südwinsen sowie SC Vorwerk gegen MTV Langlingen. Die Partie des VfL Westercelle II wird auf Kunstrasen ausgetragen.

Im Günther-Volker-Stadion wird dieses Wochenende nicht gespielt. Alle Plätze in Celle sind gesperrt.

Nach einem Großteil der Hinrunde hat sich in der Fußball-Kreisliga noch kein klarer Favorit herauskristallisiert. Der Abstand von Platz eins bis zehn beträgt nur sechs Punkte. In Bröckel ist im Duell mit Oldau das Spitzenduell des Spieltages angesetzt. Das Kellerduell wird bereits am Samstag zwischen der SG Lachendorf-Beedenbostel und Wietzenbruch angepfiffen.

SG Lachendorf-Beedenbostel – SC Wietzenbruch (Samstag, 14 Uhr)

Lachendorfs Trainer Ilas Ahrens wirkte zuletzt etwas ernüchtert. Seine Schützlinge spielten meist über lange Zeit gut mit, konnten aufgrund fehlender offensiver Durchschlagskraft aber bislang nur einmal, wenn auch dreifach, punkten. Im Kellerduell mit ebenso schlecht positionierten Wietzenbruchern muss der Knoten im Angriff allerdings endlich gelöst werden, damit die Hoffnungen auf einen Klassenverbleib nicht total verschwinden. Beide Teams sehnen die Winterpause herbei, um sich danach personell neu aufzustellen.

Der VfL Westercelle II kann auf den Kunstrasenplatz ausweichen.

VfL Westercelle II – MTV Eintracht Celle II (Sonntag, 12 Uhr)

Das Stadtderby wird auf dem Westerceller Kunstrasen ausgetragen. Durch den Platz ist der Verein unabhängig und kann auch bei schlechtem Wetter und der angekündigten Platzsperre der Stadt sein Heimspiel austragen. Auch der zur Verfügung stehende Kader macht das Trainerteam Jonas Sieme und Timo Papendieck optimistisch. „Wir werden am Sonntag einen guten Kader zur Verfügung haben“, berichtet Papendieck. Neben der höheren spielerischen Qualität ist auch die Kadergröße ein Vorteil gegenüber den Eintrachtlern, die am letzten Wochenende stark dezimiert antreten mussten.

TuS Bröckel – TuS Oldau-Ovelgönne (Sonntag, 14 Uhr)

Bröckel hat am letzten Doppelspieltag zwei Niederlagen kassiert, geht aber trotzdem selbstbewusst in das Duell mit Oldau. „Wir freuen uns auf das letzte Heimspiel in diesem Jahr und wollen uns mit einem Sieg von den eigenen Fans verabschieden“, sagt Bröckels Trainer Bernd Schäfer. Um die Wende zurück zum Erfolg hinzubekommen, erwartet der erfahrene Coach von jedem Spieler eine hochkonzentrierte Leistung. „Wenn wir alles reinlegen, wird auch die Mannschaftsleistung stimmen“, weiß er. Die Trainingsleistung stimmt beim Dorfclub, es gibt allerdings noch einige personelle Fragezeichen.

SV Nienhagen – FC Firat Bergen (Sonntag, 14 Uhr)

Auf Nienhagen wartet eine knifflige Aufgabe, denn Firat Bergen hat sich nach dem Trainerwechsel stabilisiert. „Ich bin gespannt, wie wir das lösen“, äußert sich SVN-Coach Jens Gebler. Er weiß, dass Firat stark ist, wenn sie ihre Emotionen kontrollieren. Seinen Ansatz zum Erfolg formuliert er klar: Die gegnerische Offensive aus dem Spiel nehmen und dadurch Spielkontrolle erlangen. „Wir sind immer in der Lage, ein Tor zu schießen, deshalb müssen wir defensiv gut stehen“, fordert er. Sein Sturmführer David Koch hat seine Durststrecke beendet und gegen Langlingen zweimal getroffen.

TuS Eversen-Sülze – TS Wienhausen (Sonntag, 14 Uhr)

Eversen und Wienhausen haben ein bisschen Anlauf gebraucht, um erfolgreich in der Liga zu sein. Zuletzt haben beide eine gute Form gezeigt. Für Wienhausen bedeutet diese Leistungssteigerung das Absetzen von den Abstiegsplätzen, Eversen kann sogar nach oben gucken. „Wir haben jetzt endlich mehr personelle Alternativen, das wirkt sich natürlich positiv auf unsere Leistung aus“, weiß Trainer Sven Ewert. Sein Wunsch ist entsprechend zum Jahresabschluss noch sechs Punkte in den Duellen mit Wienhausen und Oldau einzusammeln. „Damit wären wir voll im Soll“, so Ewert.