Kreisliga

MTV Eintracht II und TuS FC im „Straßenduell“

Derbyzeit in der Kreisliga: MTV Eintracht Celle II trifft auf Nachbar TuS Celle FC, im Flotwedel-Duell stehen sich Wienhausen und Bröckel gegenüber.
  • Von Jens Tjaden
  • 10. Nov. 2022 | 14:35 Uhr
  • 10. Nov. 2022
Das letzte Aufeinandertreffen in der Wilharm-Arena im April gewann der MTV Eintracht Celle II gegen den TuS Celle FC mit 1:0. Hier überläuft Eintrachts Tomas Qasim Saeed (rechts) TuS-FC-Spieler Lorenz de Nitto.
  • Von Jens Tjaden
  • 10. Nov. 2022 | 14:35 Uhr
  • 10. Nov. 2022
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Celle.

Vor dem 13. Spieltag in der Fußball-Kreisliga müssen mit der TS Wienhausen und dem TuS Bröckel am Freitagabend im Flotwedel-Derby noch zwei Teams nachsitzen und haben einen Doppelspieltag zu absolvieren. Am Samstag folgt dann das spannende Stadtduell der Nachbarn von der Nienburger Straße zwischen der Oberliga-Reserve des MTV Eintracht Celle und dem TuS Celle FC. Sonntag stehen mit den Partien Bröckel gegen VfL Westercelle II und MTV Langlingen gegen SV Nienhagen zwei Spitzenspiele auf dem Programm.

TS Wienhausen – TuS Bröckel (Freitag, 19 Uhr)

Auf das nachzuholende Flotwedel-Derby freuen sich beide Kontrahenten. „Flutlichtspiele sind immer etwas Besonderes“, sagen Christian Hilse und Bernd Schäfer unisono. Der Wienhäuser B-Platz ist in einem guten Zustand und sollte einen gebührenden Rahmen für dieses Duell bilden. Hilse zieht Hoffnung aus den Auftritten seiner Schützlinge gegen gute Teams. „Wir haben gegen favorisierte Mannschaften wie Nienhagen und Altencelle gepunktet“, erinnert sich der TSW-Coach gerne.

MTV Eintracht Celle II – TuS Celle FC (Samstag, 14 Uhr)

Die beiden Platzverweise aus dem Derby mit Westercelle sind für TuS-Coach Eike Mach aufgearbeitet. Er selber habe keine Tätlichkeit begangen und werde seine Mannschaft im „Straßenderby“ betreuen. „Wir haben eine Stellungnahme abgegeben und warten jetzt auf das Verfahren“, so Mach. Am Samstag will er von keiner großen Brisanz sprechen. Beide Teams begegnen sich regelmäßig auf den gemeinsamen Trainingsplätzen. „Ich habe keine Bedenken. Es wird alles im vernünftigen Rahmen ablaufen“, nimmt Mach den Druck aus der Partie.

TuS Bröckel – VfL Westercelle II (Sonntag, 14 Uhr)

Bröckel hat mittlerweile schon eine Menge Erfahrung mit Doppelspieltagen. Trotz der großen Belastung für seine Kicker kann Bernd Schäfer der Tatsache auch Positives abgewinnen. „Wir kicken lieber bei gutem Wetter als im verregneten Februar“, erklärt der Coach. Das letzte Duell mit einem Spitzenteam (SV Altencelle) ging zwar im Pokal verloren, die „Schäfer-Herde“ hat die Niederlage aber schnell aufgearbeitet.

TS Wienhausen – TuS Oldau-Ovelgönne (Sonntag, 14 Uhr)

Die Oldauer haben nach dem bärenstarken Saisonstart aus den vergangenen fünf Spielen in Pokal und Meisterschaft nur einen Sieg geholt. Entsprechend hat Wienhausen die Hoffnung, dass sich diese Statistik nach der Partie noch negativer für die Gäste darstellt. „Wir wollen die Verunsicherung für uns nutzen und wichtige drei Punkte holen“, schaut TSW-Coach Christian Hilse voraus. Dies ist dringend nötig, um den Abstand zum ersten Abstiegsplatz, der nur drei Zähler beträgt, weiter zu erhöhen.

SG Lachendorf/Beedenbostel – TuS Eversen-Sülze (Sonntag, 14 Uhr)

Lachendorfs Coach Ilas Ahrens ist nicht zu beneiden. Nach dem großen personellen Aderlass vor der Saison brechen ihm jetzt permanent wichtige Spieler weg. So konnte sein Team zuletzt wegen acht Ausfällen nicht im Pokal bei Westercelles Landesliga-Reserve antreten. „Die Situation ist nicht prickelnd und die Ausgangslage wird nach der Niederlagenserie nicht besser“, weiß der erfahrene Ahrens. Für ihn ist wichtig, vor der Winterpause noch zu punkten und im neuen Jahr dann hoffentlich personell aufstocken zu können. Eversen hat allerdings nach dem Weiterkommen im Pokal und dem Erfolg in der Liga viel Selbstvertrauen getankt.

FC Firat Bergen – SC Wietzenbruch (Sonntag, 14 Uhr)

Der Trainerwechsel zu Engin Cavildak hat dem Berger Fußballclub Firat sehr gutgetan. Aus einem Abstiegskandidaten ist ein gefestigtes Team geworden, das sich im Mittelfeld der Tabelle etabliert hat. „Wir achten jetzt mehr auf unser Auftreten, die höhere Disziplin auf und außerhalb des Platzes tut uns sehr gut“, weiß der Coach. Von äußeren Einflüssen sollen sich die Kicker nicht mehr ablenken lassen und sich nur auf Fußball konzentrieren. „Wenn wir unser Potenzial ohne Diskussionen auf den Platz bringen, sind wir schwer zu schlagen“, betont Cavildak.

MTV Langlingen – SV Nienhagen (Sonntag, 14 Uhr)

Langlingens Coach Nico Strehl ist absolut zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. Obwohl es schwierige Phasen für sein Team durch Verletzungen wichtiger Spieler gab, ist der zweite Platz beachtlich. Auch jetzt ist der Kader noch nicht komplett, die Langzeitverletzten Jasper Höner und Marcel Berridge sind aber wieder im Training. Gegen Nienhagen sind sie noch keine Option, aber im neuen Jahr. Gegen offensivstarke Nienhäger wird viel auf die Defensive ankommen. „Hinten sicher stehen und selber konzentriert angreifen“, lautet die einfach Taktik von Strehl.

SSV Südwinsen – SC Vorwerk (Sonntag, 14 Uhr)

Südwinsen hat sich zu Saisonbeginn noch schwergetan, ist jetzt aber von der Leistung und der Punktausbeute her im Soll. Gegen Tabellenschlusslicht Vorwerk will sich der SSV keine Blöße geben. Der knappe Erfolg über Wietzenbruch bildet da ein negatives Beispiel für das Unterschätzen eines Gegners. „Wir müssen uns ganz anders präsentieren, besonders im Aufbau- und Umschaltspiel“, fordert Trainer Bastian Krämer. Vor der Leistung seines Trainerkollegen Stefan Täubert hat er großen Respekt. „Der Neuaufbau ist eine Mammutaufgabe“, so Krämer.

TuS Eschede – SV Altencelle (Sonntag, 14 Uhr)

Nach dem lockeren Weiterkommen im Pokal beim SV Hambühren wartet jetzt ein echtes Kontrastprogramm auf Eschede. Mit Altencelle kommt der formstarke Aufstiegsaspirant an den Brunshagen. Allerdings verfügt auch Eschede über ein hohes Potenzial, muss es nur auf den Platz bringen. „Gegen Mannschaften, die mitspielen, fällt es uns leichter“, sieht Trainer Sören Soltendieck durchaus Chancen auf etwas Zählbares.