Jugendfußball

U16-Fortunen sollen "Landesliga einfach genießen"

Der Aufstieg in die Landesliga kam überraschend. Daher geht die U16 des ESV Fortuna Celle ohne große Erwartungen in die neue Saison. Das Team will aber seiner mutigen Spielweise treubleiben.

  • Von Philip Wolf
  • 24. Aug. 2022 | 12:55 Uhr
  • 24. Aug. 2022
Tyler Gale (rechts) und die U16 des ESV Fortuna Celle schafften in der vergangenen Saison überraschend den Aufstieg in die Landesliga.
  • Von Philip Wolf
  • 24. Aug. 2022 | 12:55 Uhr
  • 24. Aug. 2022
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Celle.

Unverhofft kommt oft. Nachdem die damalige U15 des ESV Fortuna Celle zum Winter abgeschlagen und sieglos auf dem letzten Platz der Bezirksliga landete, folgte in der zweiten Saisonhälfte eine Leistungsexplosion. Die Celler verloren nur eine ihrer zehn Partien und stiegen letztlich gemeinsam mit der JSG Ilmenautal in die Landesliga auf.

Nicht mit Aufstieg gerechnet

ESV-Trainer Stefan Bauer erzählt: „Wir haben nicht damit gerechnet, aufzusteigen. Es hat uns sehr gefreut nach der schwierigen Phase zuvor. Damit haben wir uns für viel Fleiß und Arbeit belohnt.“ Man habe sich enorm entwickelt und einen großen Sprung nach vorne gemacht. „Wir sind als Mannschaft gewachsen. Das spiegelt sich in den Ergebnissen wider“, sagt Bauer.

In der Landesliga erwartet die U16 viele starke Gegner, darunter Mitaufsteiger Ilmenautal und Lokalrivale VfL Westercelle. Die Fortuna möchte sich aber nicht unter Druck setzen und geht daher ohne Zielsetzung in die kommende Saison. „Wir wollen die Landesliga einfach genießen und das Bestmögliche rausholen“, bringt es Bauer auf den Punkt. Um die Klasse zu halten, müsste seine Mannschaft zum Winter zwei Konkurrenten hinter sich lassen.

Fitness als Trainingsschwerpunkt

Die Fortuna will auch eine Spielklasse höher ihrer Linie treubleiben. Das Ziel ist einfacher und erfolgreicher Fußball, ohne sich zu verstecken. „Unsere Spielweise ist schon mutig. Wir können auch gut kicken“, weiß der Coach. Im Training wurden keine speziellen Schwerpunkte gesetzt, abgesehen von der Fitness. Die Celler haben die Intensität in den Einheiten erhöht und trainieren jetzt noch häufiger. Bauer ist optimistisch für den Saisonstart und strahlt Selbstbewusstsein aus: „In der Vorbereitung hatten wir eine sehr gute Beteiligung. Wir sind supergut aufgestellt und haben keine Baustellen.“

Kader bewusst klein gehalten

Der Trainer zählt darauf, dass seine gesamte Mannschaft mitzieht: „Bis zum letzten Einwechselspieler sind alle wichtig.“ Erst recht, da der Kader mit 18 Spielern etwas knapp bestückt ist. Das sei jedoch eine bewusste Entscheidung, wie Bauer erläutert: „Wir möchten keine unzufriedenen Spieler und wollen daher allen Einsatzzeiten garantieren. Natürlich müssen wir hoffen, verletzungsfrei zu bleiben. Letztes Jahr lief das ideal.“

Der Kader:

Tor: Emil Ersfeld, Maxim Toruhov.

Abwehr: Bastian Trumann, Andreas Leier, Emre Günes, Husam Hagi, Tyler Gale.

Mittelfeld: Silas Sitz, Marlon Bauer, Marlon Schrader, Johannes Krüger, David Petrusenko, Bennet Schindel, Lennart Spittel, Omar Al Halim.

Angriff: Till Heidemann, Jalal Isso, Kajo Kowalischen.