Fußball-Kreisliga

Kellerduell der Punktlosen im Mittelpunkt

In der Fußball-Kreisliga sind die Teams voller Tatendrang. Im Mittelpunkt steht das Kellerduell von Vorwerk gegen Wietzenbruch.
  • Von Jens Tjaden
  • 15. Sept. 2022 | 19:28 Uhr
  • 15. Sept. 2022
  • Von Jens Tjaden
  • 15. Sept. 2022 | 19:28 Uhr
  • 15. Sept. 2022
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Celle.

CELLE. In der Fußball-Kreisliga haben einige Teams wegen der Pokalqualifikation ein spielfreies Wochenende genossen und sind jetzt voller Tatendrang. Bereits heute geht es los mit der Nachholpartie Bröckel gegen Eversen. Am Sonntag gibt es die Duelle der ambitionierten Teams Westercelle II mit Wienhausen und Altencelle gegen Eversen sowie das Kellerduell der bislang punktlosen Mannschaften von Vorwerk und Wietzenbruch zu sehen.

TuS Bröckel – TuS Eversen-Sülze (heute 19.30 Uhr).

Heute Abend wird die Partie vom ersten Spieltag nachgeholt, die wegen eines Verkehrsunfalls eines Bröckeler Spielers verschoben wurde. „Das war ein sehr sportliches Verhalten von Eversen, dass sie unserem Verlegungswunsch entsprochen haben“, bedankt sich Bröckels Coach Bernd Schäfer beim Konkurrenten. Die Partie hatte es bereits in der Vorsaison im Kreispokalhalbfinale gegeben, Bröckel unterlag 0:3.

Jetzt wollen die Hausherren natürlich die Revanche und im Flutlichtspiel die nächsten drei Punkte einfahren. „Wir haben einen astreinen Kader zusammen, da können wir auch Ausfälle kompensieren“, sagt Schäfer.

VfL Westercelle II – TS Wienhausen (Sonntag 15 Uhr).

Für Timo Papendieck, den Coach der Westerceller Landesliga-Reserve, ist das Aufeinandertreffen mit Wienhausen ein echter Gradmesser. „Danach wissen wir, ob wir uns oben festsetzen können oder im Niemandsland der Tabelle verschwinden“, meint Papendieck. Wienhausen ist für ihn ein willkommener Gegner, da auch sie attraktiv spielen wollen und sich nicht nur auf das Verteidigen beschränken. Die Zuschauer an der Wilhelm-Hasselmann-Straße erwartet eine interessante Partie zweier technisch starker Teams.

SV Altencelle – TuS Eversen-Sülze (Sonntag 15 Uhr).

Mit großer Zufriedenheit berichtete Altencelles erfahrener Trainer Claus Netemeyer vom Remis in Bröckel. „Das war ein sehr starkes Spiel von beiden Mannschaften“, wusste er. Auch wenn der Start der zum Favoritenkreis zählenden Teams vom Föscherberg etwas holprig verlaufen ist, äußert sich Netemeyer sehr optimistisch. „Wir finden uns langsam und kommen in die Spur“, sagt der Coach auch im Hinblick auf die Rückkehr einiger Stammkräfte. Eversen zählt er auch zu den Top Fünf der Liga, entsprechend schwer wird die Aufgabe am Sonntag. „Da erwarte ich eine ganz enge Kiste“, so Netemeyer gewohnt locker.

SC Vorwerk Celle – SC Wietzenbruch (Sonntag 15 Uhr).

Jeweils vier Niederlagen bei 25 Gegentoren, lautet die Schreckensbilanz der bisherigen Saison für die punktlosen Schlusslichter des Celler Oberhauses. Nach dem Wunsch von Vorwerks neuem Coach Stefan Täubert soll sich die Lage für seine Mannschaft am Sonntag deutlich verbessern. Ihm fallen aber weiterhin mit Oliver Frerichs, Fadil Yavsan, Louis Bartz und Mehdi-Marlon Neffati vier unverzichtbare Leistungsträger aus. Bei den Gästen fehlt Routinier Kais Manai wegen einer Knieverletzung. „Da müssen wir durch, die Stimmung in der Mannschaft ist trotzdem gut“, so Täubert. Unter der Woche hat der Übungsleiter beim Training 16 Spieler begrüßt, was die gute Moral dokumentiert. „Mit Wietzenbruch kommt ein Gegner, mit dem wir mithalten können“, meint der Trainer.

SSV Südwinsen – MTV Langlingen (Sonntag 15 Uhr).

Südwinsen durfte sich am Pokalwochenende im Derby mit Wietze auf das Duell mit Langlingen einschießen. Jetzt wartet mit Langlingen allerdings ein ganz anderes Kaliber auf die Elf von Bastian Krämer. „Langlingen ist kampfstark, eingespielt und tritt geschlossen auf“, charakterisiert er seinen Gegner. Mit Mike Trautmann, Jan Hoppenstedt und Mike Trautmann drohen ihm jetzt drei Startelf-Kandidaten auszufallen. „Wir müssen ein wenig improvisieren, ich bin aber überzeugt von meinem Kader“, so Krämer.

TuS Eschede – FC Firat Bergen (Sonntag 15 Uhr).

Im Pokal beim 11:0 in Großmoor konnte sich Eschede ein wenig den Frust von der Seele schießen. „Das war der richtige Gegner zur richtigen Zeit“, sagt Trainer Sören Soltendieck. Firat Bergen hat nach dem Auftaktsieg in Altencelle nichts Zählbares mehr geholt und soll am Sonntag in der Tabelle dann auch abgehängt werden. Zuversichtlich stimmt den Trainer, dass sich die Liste der fehlenden Akteure wegen Urlaub und Verletzung, langsam lichtet, auf Dennis Runge muss er dieses Jahr allerdings verzichten.

„Es wird zwar noch ein bisschen dauern, bis alle die nötige Fitness haben, es gibt aber wieder Alternativen“, so der Coach.