Bezirksliga Männer

Eigentor besiegelt Eldinger Niederlage

Misslungener Rückrundenstart für SG Eldingen. Ein Eigentor sorgte für die Heimpleite gegen Munster. TuS Hermannsburg setzt hingegen ein Statement gegen Maschen.
  • Von Jochen Strehlau
  • 20. Nov. 2022 | 17:56 Uhr
  • 20. Nov. 2022
  • Von Jochen Strehlau
  • 20. Nov. 2022 | 17:56 Uhr
  • 20. Nov. 2022
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Celle.

Der Start in die Rückrunde der Fußball-Bezirksliga ging für die SG Eldingen gründlich daneben. Das Team von Trainer Darkow verlor sein Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Eintracht Munster mit 0:1. Dagegen kehrte TuS Hermannsburg mit einem 6:2- Sieg beim VfL Maschen eindrucksvoll auf die Erfolgsspur zurück.

SG Eldingen – Eintracht Munster 0:1 (0:1)

Die große Unbeständigkeit bleibt bei der SG Eldingen Programm. Nach der Sahnevorstellung des Vorsonntags verloren die Blau-Weißen am Samstag ihr Heimspiel gegen Aufsteiger Eintracht Munster nach enttäuschender Leistung mit 0:1. „Das war heute viel Stückwerk. Das Spielerische hat leider total gefehlt“, räumte der gefrustete SGE-Coach Volker Darkow ein.

Lahme und Bergmann mit ersten Chancen

Auf angefrorenem, leicht rutschigen Geläuf hatte sein Team, das an diesem Nachmittag einfach zu wenig investierte, nie wirklich ins Spiel gefunden. Nach ausgeglichener Anfangsviertelstunde hatte die SGE allerdings zwei gute Gelegenheiten hintereinander. Zuerst kam Lennart Lahme nach schöner Kombination im Fünfmeterraum nicht richtig hinter den Ball (17.), dann scheiterte Lasse Bergmann (18.) mit seinem Schuss am herausstürzenden Eintracht-Keeper Carlo Fraenkel.

Lahme lenkt Flanke ins eigene Tor

Das war es dann aber auch schon mit der SGE-Herrlichkeit. Die agilen, lauffreudigen Gäste kamen immer stärker auf. Zunächst konnte Eldingens guter Schlussmann Malcolm Lemp mit schöner Parade (23.) noch den Führungstreffer der Eintracht verhindern, doch dann war es passiert: Kapitän Lahme lenkte einen als Flanke gedachten Ball zum 0:1 (31.) ins eigene Tor. Eine Führung, die in Ordnung ging.

Bergmann nur an den Pfosten

Bis zur Pause konnte die SGE gegen die gefährlicheren Gäste keine Akzente mehr setzen. Die nächste Eldinger Chance ließ bis zur 56. Minute auf sich warten. Zuerst traf Bergmann aus der Drehung nur den Pfosten, kurz darauf blieb der 24-Jährige bei einem Solo in der vielbeinigen Eintracht-Abwehr hängen.

Munster hält Eldingen vom Tor fern

Doch danach kam von den Hausherren, die das nötige Feuer vermissen ließen, nicht mehr viel. Die griffigeren Gäste versäumten es hingegen, ihre guten Konterchancen (62./65.) besser auszuspielen. So blieben die Eldinger im Spiel, doch von einem Aufbäumen, geschweige denn einer echten Schlussoffensive war wenig zu sehen. Die engagierten Munsteraner hielten die SGE wirkungsvoll von ihrem Tor fern.

Kopfball auf Linie geklärt

Erst in der Nachspielzeit schnupperten die Gastgeber nach einer Serie von Eckbällen nochmal kurz am Ausgleich. Ein Kopfball des aufgerückten Valentin von Behr wurde von einem Verteidiger jedoch auf der Linie geklärt. „Munster wollte den Sieg mehr als wir und hat deshalb verdient gewonnen. Dennoch war ein Remis im Bereich des Möglichen. Wir haben es wieder einmal versäumt, uns von unten abzusetzen“, resümierte Darkow.

VfL Maschen – TuS Hermannsburg 2:6 (1:5)

Der TuS Hermannsburg ist wieder da. Mit einem klaren 6:2-Erfolg zerlegte der Aufsteiger Schlusslicht Maschen wie schon im Hinspiel in seine Einzelteile. Die Gäste präsentierten sich von der ersten Sekunde an bissig in den Zweikämpfen und ließen den VfL niemals zur Entfaltung kommen. Fatih Yavsans Doppelschlag (5./9.) ebnete schon früh den Weg zum ungefährdeten Auswärtssieg.

Richtig gute 1. Halbzeit von Hermannsburg

Dem Maschener Anschlusstreffer (11.) ließen die klar dominierenden Hermannsburger Tore durch Rouven Van-Rhijn (18.), Henry Struwe (25.) und Mika Höppner (32.) folgen. „Die erste Halbzeit war richtig gut. Es war aber auch unser Plan, die Partie in den ersten 45 Minuten zu entscheiden“, berichtete Trainer Veysi Yavsan.

TuS verwaltet Vorsprung

In der zweiten Hälfte beschränkten sich die Gäste, bei denen alle Spieler zum Einsatz kamen, dann auf das Verwalten des Vorsprungs. „Es war zwar ein Pflichtsieg, doch nach den drei vorherigen Niederlagen sind wir natürlich sehr glücklich über diese Punkte“, so Yavsan.