Bezirksliga

Krönender Jahresabschluss für TuS Hermannsburg

TuS Hermannsburg hat sein Superjahr mit einem Sieg beim MTV Borstel-Sangenstedt abgeschlossen. Die SG Eldingen hingegen verlor ihr letztes Heimspiel.
  • Von Jochen Strehlau
  • 04. Dez. 2022 | 19:11 Uhr
  • 04. Dez. 2022
Kreismeister, Kreispokalsieger - und jetzt Platz drei zum Jahresabschluss in der Bezirksliga als Aufsteiger: Die Erfolgsstory des TuS Hermannsburg wird weitergeschrieben.
  • Von Jochen Strehlau
  • 04. Dez. 2022 | 19:11 Uhr
  • 04. Dez. 2022
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Eldingens Michel Knoop (links) erzielte gegen Elbmarsch den 1:2-Anschlusstreffer.
Celle.

Am 18. Spieltag der Fußball-Bezirksliga krönte Aufsteiger TuS Hermannsburg sein geniales Sportjahr mit einem 3:1-Sieg beim MTV Borstel-Sangenstedt. Dagegen verpasste die SG Eldingen bei der 2:3 Heimniederlage gegen Eintracht Elbmarsch die nächste Gelegenheit, sich von den Abstiegsplätzen abzusetzen.

SG Eldingen – Eintracht Elbmarsch 2:3 (1:3)

Eines steht fest: Die sogenannten „Sechs-Punkte-Spiele“ beherrscht die SG Eldingen nicht. Gegen Eintracht Elbmarsch ging das nächste wichtige Spiel gegen einen direkten Konkurrenten verloren. Eine Niederlage, die sich die Gastgeber aufgrund einer ganz schwachen ersten Halbzeit selbst zuzuschreiben hatten. Viel zu einfach gelang es der Eintracht, das Mittelfeld mit langen Bällen zu überbrücken und in Richtung Eldinger Tor vorzustoßen. Die völlige offene SGE-Abwehr lud die Elbmarscher geradezu zum Toreschießen ein.

Pech für die Hausherren, dass der Tabellenachte diese Einladungen gerne annahm. Nach einem Angriff über die linke Seite kam Stürmer Rico Grimm an der Strafraumgrenze an den Ball, blieb gänzlich unbedrängt und hatte alle Zeit der Welt, platziert zum 0:1 (13.) einzuschießen. Danach zischte ein Freistoß der deutlich aktiveren Gäste nur um Zentimeter am SGE-Gehäuse vorbei. Doch wenig später klingelte es erneut im SGE-Kasten. Ein präziser Pass in die Spitze erreichte Eintracht-Stürmer Kenneth Angermann, der sich gegen Eldingens Valentin von Behr durchsetzte und unhaltbar zum 0:2 (27.) einnetzte.

Über eine halbe Stunde lang hatte die harmlose SGE nicht einmal den Ansatz einer Torchance. Von daher fiel der 1:2-Anschlusstreffer (33.) durch Michel Knoop, der sich energisch im Gästestrafraum durchsetzte, wie aus dem Nichts. Elbmarschs Chuck Bödder stellte jedoch mit dem 1:3 (37.) den alten Abstand schnell wieder her. Sein Schuss sprang vom Innenpfosten ins Tor.

Nach der Halbzeit brachte SGE-Trainer Volker Darkow mit Sascha Köller, Deniz Agackiran und Stefan Buß frische Kräfte und stellte auf Dreierkette um. Fortan agierten die nun mächtig Druck machenden Eldinger wie verwandelt und drängten die Gäste bis tief in den eigenen Strafraum zurück. „In der zweiten Hälfte war es ein ganz anderes Spielgeschehen. Nun war Feuer in der Partie und wir haben endlich den vorher vermissten Biss gezeigt“, befand Coach Darkow. Aber trotz einiger guter Chancen war es nur Christopher Lemp vorbehalten, die vielbeinige Gäste-Abwehr im Nachschuss zum 2:3 (62.) zu überwinden. Unfassbar, dass nach einem schönen Solo von Michel Knoop (78.) kein Eldinger zur Stelle war, um den Ball über die Linie zu drücken. So brachten die Gäste den knappen, aber nicht unverdienten Sieg über die Zeit und stürzten die Eldinger damit in ein Jammertal.

MTV Borstel-Sangenstedt – TuS Hermannsburg 1:3 (0:2)

Mit einem hochverdienten Sieg bei Verfolger MTV Borstel-Sangenstedt krönten die Hermannsburg ihr fantastisches Sportjahr. Fußballerisch überzeugte der Aufsteiger, der von der ersten Minute an voll da war, auf der ganzen Linie. Ein Doppelpack von Julian Lenz lenkte die Partie früh in die richtige Richtung. Nach schlauem Steckpass war der 31-jährige frei durch und ließ sich die Chance zum 1:0-Führungstreffer (26.) nicht entgehen.

Nur 120 Sekunden später war Lenz nach Flanke von Henry Struwe mit dem Kopf zum 2:0 zur Stelle. „Es war eine souveräne Leistung von uns. Wir können uns höchstens vorwerfen, das Spiel nicht viel früher entschieden zu haben“, berichtete TuS-Trainer Veysi Yavsan. Doch auch nach Borstels Anschlusstreffer zum 1:2 (72.) wurde es nicht mehr wirklich spannend. Mika Höppner machte mit seinem Treffer zum 3:1 (80.) alles klar. „Das war ein toller Abschluss. Wir sind unfassbar stolz auf dieses Team“, jubelte Yavsan.