Nach Pannenflug von Baerbock

„Teuer und unzuverlässig“: Linken-Politikerin fordert Abschaffung der Flugbereitschaft

Gesine Lötzsch (Die Linke) hält eine Rede im Bundestag. (Archivbild)

Berlin. Nach dem Pannenflug der Regierungsmaschine von Außenministerin Annalena Baerbock fordert die Linken-Politikerin Gesine Lötzsch die Abschaffung der Flugbereitschaft der Bundeswehr. „Es wird Zeit, dass die Bundesregierung eine Zeitenwende einleitet, wenn es um ihre eigenen überzogenen Ansprüche geht“, sagte die Haushaltsexpertin am Dienstag dem „Spiegel“. „Sie können nicht Wasser predigen und Wein saufen.“

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Lötzsch fügte der Meldung zufolge hinzu: „Die Flugbereitschaft ist teuer, unzuverlässig und verursacht einen übergroßen ökologischen Fußabdruck. So wird das nichts mit der Rettung des Klimas und des Bundeshaushaltes.“

Bei Baerbocks Maschine der Flugbereitschaft vom Typ A340-300 hatte es am Montag und Dienstag innerhalb von 24 Stunden gleich zwei Mal Probleme an den Landeklappen gegeben. Baerbock sagte daraufhin ihre geplante Pazifik-Reise ab und buchte einen Linienflug zurück nach Deutschland.

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Lötzsch forderte, dass die Bundesregierung künftig generell mit Linienflugzeugen reisen solle. „Meine Erfahrung ist, dass es genug zuverlässige Airlines gibt, die die Bundesregierung buchen kann“, sagte sie laut „Spiegel“.

RND/dpa

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