Internationaler Fonds soll helfen

Deutschland gibt 60 Millionen Euro für Klima-Anpassung

Menschen kommen beim UN-Klimagipfel COP29 an.

Baku. Die Bundesregierung zahlt weitere 60 Millionen Euro in einen internationalen Klimafonds ein, der den verletzlichsten Staaten bei der Anpassung an die fatalen Folgen der Erderwärmung hilft. Das haben Bundesumweltministerium und Auswärtiges Amt auf der Weltklimakonferenz in Aserbaidschan mitgeteilt.

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Das Geld kommt je zur Hälfte aus beiden Häusern. Es gehe darum, dass Partnerländer widerstandsfähiger gegen die Klimakrise werden und ihre natürlichen Lebensgrundlagen sichern können, erklärte Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne).

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Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sprach von einer „Investition in unsere gemeinsame Lebensgrundlage“ und ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit den Ländern, die am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen seien. Folgen der Klimakrise sind – je nach Region und Jahreszeit – häufigere und heftigere Dürren, Hitzewellen, Stürme sowie Waldbrände, Starkregen und Überschwemmungen.

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Deutschland ist den Angaben zufolge größter Geber für dieses Finanzierungsinstrument. Seit 2010 hat der Fonds demnach insgesamt rund 1,2 Milliarden US-Dollar für Projekte zur Verfügung gestellt, darunter mehr als 180 konkrete Projekte für mehr als 45 Millionen Begünstigte in den am stärksten gefährdeten Gemeinschaften in den Entwicklungsländern.

Auf der Klimakonferenz in Baku wird über viel höhere Summen diskutiert. Die Entwicklungsländer haben nach Einschätzung von UN-Experten einen Bedarf von jährlich rund 1300 Milliarden US-Dollar, um die Erderhitzung einzudämmen und ihre Folgen abzufedern.

RND/dpa

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