Warum so salzig?

Komisches Wasser hatten die da!

Labradorhündin Bailey war das erste Mal im Urlaub. MIt 14 Monaten ging es im Auto auf große Fahrt gen Norden. Die junge Hündin schildert hier ihre Eindrücke.
  • Von Cellesche Zeitung
  • 30. Nov. 2022 | 09:05 Uhr
  • 30. Nov. 2022
Ganz sanft schwappen die Wellen bei nur leichtem Seegang an den Strand.
  • Von Cellesche Zeitung
  • 30. Nov. 2022 | 09:05 Uhr
  • 30. Nov. 2022
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Bailey ist eine am 1. August 2021 in Adelheidsdorf geborene Labrador-Hündin, die in Winsen lebt.
Celle.

Es ist schon ein paar Tage her, als etwas ganz Aufregendes passiert ist. Mein Frauchen und mein Herrchen haben mich mal wieder in dieser rollenden Blechkiste mitgenommen. Doch dieses Mal war alles anders als sonst. Denn sonst war diese Zeit auf der kleinen Couch hinter Herrchen schnell vorbei. Meist sind wir dann zu den Frauen gefahren, die mir ins Maul oder in die Ohren schauen wollten und wo ganz viele andere Hunde und Katzen waren oder ich durfte mich mit meinen Kumpels zum Spiel oder zum Trainieren treffen. Diese Fahrten vergingen alle wie im Flug.

Ganz langes Geratter

Aber dieses Mal war es acht nervig: Das Gerattere wollte gar nicht aufhören. Es ging immer weiter und weiter. Frauchchen hatte sich hinten zu mir gesetzt – das war cool! Mein kleines Frauchen, das Herrchen immer „Emi“ nennt, saß vorne neben Herrchen. Aber Herrchen guckte immer angestrengt nach vorne und spielte überhaupt nicht mit mir. Irgendwann, es war gaaanz viel Zeit vergangen, hörte das Geratter auf und wir rollten nicht mehr. Herrchen stieg aus und ging kurz Gassi mit mir, einmal sah es fast so aus wie Zu Hause, Felder und Bäume und es roch nach fremden Hunden. Beim zweiten Stopp gab es zwar auch ein paar Büsche, aber ich wollte nicht riechen oder gar püschern.

Was war das für Wasser?

Wir stiegen also wieder ein uns rollten ein drittes Mal los – wieder schier endlos. Wir kamen bei einer Holzhütte an. Frauchen, Herrchen und Emi trugen ganz viele Sachen in diese Hütte. Auch für mich hatten sie Decken dabei und ich bekam Leckerlis. Hier machte Herrchen nun einen längeren Gassigang mit mir und am nächsten Tag hatte ich mich eingelebt. Das war aber ganz komisch dort, denn wir gingen zu einem riesigen See, da schlug das Wasser immer so ruckartig auf den Sand und es schmeckte auch ganz anders als das Wasser in den Pfützen, das ich sonst so gerne trinke. Na ja, nach ein paar Tagen waren wir wieder zu Hause. Ich sah alle meine Kumpel wieder und roch das Vertraute. Was das mit dem versalzenen großen Wasser dort sollte, habe ich bis heute nicht verstanden.

Von Bailey