Vögel füttern

Dreckspatz

Das Füttern der Vögel ist nicht auf den Winter beschränkt. Doch im Sommer kollidiert es mit der eigenen Freizeitgestaltung, weiß Klaus M. Frieling.
  • Von Cellesche Zeitung
  • 19. Juli 2022 | 18:49 Uhr
  • 19. Juli 2022
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  • 19. Juli 2022 | 18:49 Uhr
  • 19. Juli 2022
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Celle.

Wir füttern ganzjährig! Wie schön ist es doch, wenn Spatz, Meise und Co. sich auch im Sommer ein Stelldichein auf der Gartenterrasse geben und sich auch von den neugierigen Blicken der menschlichen Zuschauer nicht stören lassen (genau, ich bin jetzt in dem Alter, in dem man Spaß an derartigen „Aktivitäten“ hat). Immerhin haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass das ganzjährige Ausbringen von Vogelfutter einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten kann – und bei derart verdienstvollen Handlungen machen wir doch gerne mit.

So gehören das Füllen des Vogelhäuschens und das Ausbringen von Meisenknödeln zu den täglichen Routineaufgaben daheim. Klar finden unsere gefiederten Freunde im Sommer auch ohne „Zubrot“ ein vielfältiges Nahrungsangebot in unserem Garten. Das zusätzliche Körnerfutter aber erleichtert die Versorgung gerade nach der Brutzeit.

Trotzdem ist die Sommerfütterung unter Ornithologen ein vieldiskutiertes Thema – sie hat auch negative Effekte. Soweit es mich betrifft, kann ich dem nur zustimmen: Unsere Gartenmöbel muss ich mittlerweile vor jedem Gebrauch erst einmal sorgfältig reinigen. Die blöden Viecher nutzen sie nach dem Festmahl als Sitzgelegenheit. Um dort zu verdauen. Und um sich dort zu erleichtern ...