Steigende Energiepreise

Verunsicherung sind wegen Vorgehen der SVO verunsichert

Hochrechnen, statt ablesen. Warum das Vorgehen der SVO bei den Kunden kein Vertrauen schafft. Ein Kommentar von Gunther Meinrenken.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 21. Sept. 2022 | 09:35 Uhr
  • 23. Sept. 2022
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  • 23. Sept. 2022
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Celle.

Die Inflation und insbesondere die extrem stark gestiegenen Energiepreise treiben die Menschen um. Werden sie die Gas- und Stromrechnung noch bezahlen können? Das ist die zentrale Frage, die sich viele im Augenblick stellen. In dieser Situation wünscht man sich von seinem Energieversorger Transparenz. Die Art und Weise, in der die SVO allerdings mit den Preiserhöhungen umgeht, ist nicht dazu angetan, das Vertrauen in das Unternehmen zu stärken.

Vertrauen in Unternehmen wird nicht gestärkt

Die SVO rechnet die Zählerstände hoch. Das mag in der Branche ein übliches Verfahren sein, das auch oft zur Anwendung kommt, weil einige Verbraucher nie ihre Zählerstände melden. Aber in der aktuellen Situation wäre es mehr als wünschenswert gewesen, die Kunden dazu aufzurufen, die Zählerstände anzugeben. Stattdessen verliert die SVO in den Infobriefen zur Tariferhöhung noch nicht einmal ein Wort darüber, dass die Zählerstände rechnerisch ermittelt werden. Das teilte das Unternehmen erst auf Nachfrage der CZ mit.

Scharf und transparent abrechnen

Die Begründung, dass in den Infoschreiben quasi kein Platz mehr dafür gewesen sei, ist mehr als dürftig. Die Stadtwerke haben das auch geschafft. Auf wenigen Zeilen. Man kann den Cellern nur raten, an den Stichtagen zum Vertragsende die Zählerstände abzulesen und an die SVO zu übermitteln. Dann wird wenigstens scharf und transparent abgerechnet.

Von von Gunther Meinrenken