Jedem Anfang wohnt ein...

Positiv ins Jahr 2023 gehen

Das Jahr 2023 hat begonnen und es fällt so manchem schwer, froh gestimmt hineinzugehen. Drei Jahre Corona liegen hinter uns, wir sind mitten im Klimawandel, in der Energiekrise und in der Inflation und der Ukraine-Krieg von Wladimir Putin hält an. Doch hier positive Eindrücke...
  • Von Andreas Babel
  • 03. Jan. 2023 | 08:00 Uhr
  • 03. Jan. 2023
Beim Kinderfeuerwerk in Bostel sahen viele Menschen zu und begrüßten das neue Jahr 2023.
  • Von Andreas Babel
  • 03. Jan. 2023 | 08:00 Uhr
  • 03. Jan. 2023
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Celle.

Das neue Jahr ist erst wenige Stunden alt und ich habe mir vorgenommen, es positiv angehen zu lassen. Also schauen wir mal, was ich so Positives erlebt habe. Zunächst haben unsere beiden jüngeren Töchter zwei Silvesterfeiern besucht beziehungsweise ausgerichtet, bei denen alles in gesittetem Rahmen über die Bühne ging. Zum Jahreswechsel wurde zwar geböllert auf „Deubel, komm raus!“, aber unsere Labradorhündin, die an dem Tag 17 Monate alt wurde, scheint wirklich „schussfest“ zu sein, denn sie wollte dem nächtlichen Treiben tatsächlich ganz aus der Nähe beiwohnen, statt sich wie andere Leid geplagte Vierbeiner in die hinterste Ecke des Hauses zu verziehen.

Knaller eingesammelt

Und auch die vereinzelten lautstarken Knaller am Neujahrstag vermochten unsere Bailey nicht zu erschrecken. Überhaupt: Entlang der Strecken, die ich bislang befuhr, wurde der Unrat weitestgehend entfernt. Nur in Feld und Flur und sogar im Wald haben einige nicht ganz so Vorbildliche das hinterlassen, was kein Haus- oder Wildtier fressen sollte. Da gibt es also noch Verbesserungspotenzial.

Menschen sind mitteilungsbedürftig

Bei meinen verschiedenen Gassigängen traf ich auf viele freundliche Spaziergänger, mit denen man mehr als sonst ins Gespräch kam. So teilte mir eine Dame mit, dass sie in diesem Jahr in den Ruhestand geht, genauso wie ein Bekannter, dem man seine 61 Jahre auch nicht ansah, der in die Altersteilzeit eintreten wird.

Bei Wärme weniger heizen

Bei meinen Autofahrten sind mir bislang nur entspannte andere Fahrerinnen und Fahrer begegnet, niemand drängelte, hupte oder überholte mich, obwohl ich im Wald immer nur so Tempo 80 fahre. Und auch das Wetter wollen wir mal positiv sehen: Müssen wir derzeit doch nicht so viel heizen wie bei strengem Frost. Auch das hier kann man positiv sehen: Die Politik ist bemüht, die Energiepreis-Belastung in Grenzen zu halten, immer mehr Menschen setzen auf Bus, Rad und Bahn, statt Auto zu fahren. Die Inflation wird aber wohl erst zum Stillstand kommen, wenn dieser Krieg beendet sein wird. Und da hilft alles Positivsehen wenig, da hilft nur hoffen und dem Aggressor eine klare Kante zu zeigen.