Projektvertrag unterzeichnet

Hölty-Gymnasium in Hambühren kostet rund 45 Millionen Euro

Der Landkreis Celle investiert weiter in seine Schullandschaft. Am Mittwoch wurde mit der Unterzeichnung des Vertrages für das Hölty-Gymnasium in Hambühren der Startschuss für das größte Schulprojekt seit dem Bau des Immanuel-Kant-Gymnasiums in Lachendorf gelegt.

  • Von Christoph Zimmer
  • 08. Sept. 2022 | 09:16 Uhr
  • 08. Sept. 2022
  • Von Christoph Zimmer
  • 08. Sept. 2022 | 09:16 Uhr
  • 08. Sept. 2022
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Celle.

Landrat Axel Flader hat mit Sven Graefe, Geschäftsführer bei Goldbeck Nord GmbH, einen entsprechenden ÖPP-Vertrag für Neubau in Hambühren unterzeichnet. Die Kosten für Planung und Bau des Vorhabens betragen laut Angebot etwa 45,05 Millionen Euro. „Wir investieren in diesem Bereich konsequent weiter und sind froh, ein so großes und erfahrenes Unternehmen wie Goldbeck für den Auftrag gewinnen zu können. Das Westkreisgymnasium wird schon jetzt gut angenommen, sodass wir sehen, dass diese Entscheidung richtig war. Jetzt müssen wir auch die notwendigen Räumen zur Verfügung stellen“, so Flader bei der Unterzeichnung.

"Das Westkreisgymnasium wird schon jetzt gut angenommen, sodass wir sehen, dass diese Entscheidung richtig war. Jetzt müssen wir auch die notwendigen Räumen zur Verfügung stellen.“

Celles Landrat Axel Flader

Hölty schon jetzt teilweise in Hambühren 

Der Neubau wird die neue Heimat des schon heute teilweise in Hambühren ansässigen Hölty-Gymnasiums sein. Die Umsetzung des Projektes wird im Rahmen eines ÖPP-Modells mit den Leistungsbestandteilen Planung, Bau und Wartung/Inspektion für die Gewährleistungszeit erfolgen.

Fertigstellung ist Sommer 2025 geplant

Der Neubau wird im nördlichen Grundstücksteil entstehen. Zudem wird eine Mensa und eine weitere Zweifeld-Sporthalle errichtet und eine neue nachhaltige Wärmeerzeugung für den Neubau und die Bestandsgebäude realisiert. Der Schulneubau wird als Energie-Effizienz-Gebäude in nachhaltiger Bauweise errichtet. Hierfür erhält der Landkreis Celle Fördermittel in Höhe von 2 Millionen Euro aus der BEG-Förderung der KfW. Zudem wurde bei der Auswahl des Generalunternehmers großer Wert auf die Einbeziehung der schon vorhandenen Waldstruktur gelegt. „Schon seit einiger Zeit ist das Thema Klimaschutz beim Landkreis sehr wichtig. Mit diesem Projekt gehen wir den Weg weiter und erhöhen zusätzlich die energetischen Standards bei den Kreisliegenschaften“, so Flader.

Die Fertigstellung ist zum Sommer 2025 geplant.