Besucherrekord nach Pause

So schön war das Lichterfest im Wildpark Müden

Nach zwei Jahren Pause ist das Lichterfest im Wildpark Müden aus dem Winterschlaf zurück. Die Veranstalter hatten bei der Beleuchtung aufgestockt.

  • Von Benjamin Behrens
  • 20. Nov. 2022 | 18:30 Uhr
  • 20. Nov. 2022
Die Geschwister Leni Marie (von links), Mia Sophie und Ida-Jolina lassen ihre LED-Luftballons leuchten.
  • Von Benjamin Behrens
  • 20. Nov. 2022 | 18:30 Uhr
  • 20. Nov. 2022
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Müden.

Stimmengewirr, der Schein von unzähligen Laternen und Lichterketten weisen den Weg in der Dunkelheit. Nach zwei Jahren Pause durch die Pandemie hatte der Wildpark Müden am Samstag sein Lichterfest aus dem Winterschlaf erweckt. Der Andrang war groß, selbst noch am späten Abend bildeten sich lange Schlangen am Eingang des mit allerlei Papierlaternen, Schwedenfeuern, Fackeln und LED-Leuchten geschmückten Wildtierparks.

Mensch und Tier kommen unterschiedlich gut mit Dunkelheit klar

Im zunehmend schummeriger werdenden Nachmittagslicht erlebten die Besucher kommentierte Fütterungen von nachtaktiven Tieren wie etwa Eulen, sowie von Waschbären und Rothirschen. Und je dunkler es wurde, umso klarer ist: gerade die flüsterleise fliegenden Beutegreifer sind in ihrem Element, während wir Menschen ohne die Laternen hilflos durch den Park stolpern würden.

So schön war das Lichterfest im Wildpark Müden.

Hilflos, aber nicht ziellos, denn der Laternenumzug zog sich wie eine fröhlich-bunte Lichterkette durch den Park, hin zu einer Hütte in der Nähe des Spielplatze, wo die Künstler von "Feuermeer – Feuer & Mehr" ihr Können zeigten.

Patrick Pieger hat seinen Sohn Jonas auf den Schultern.

Lange Wartezeiten durch Besucherrekord

"Wir sind seit 18 Uhr da. Schön, was hier aufgefahren ist. Nur die Wartezeit war heftig", sagt Johanna Priemer. Die Hermannsburgerin ist mit ihrem Sohn Justus und Ehemann Philip da. Viele schöne Lichter, dazu einige Stellen zum Aufwärmen an Schwedenfeuern. Jetzt steht die Familie gemeinsam mit Freunden und deren Kindern am Imbiss an, um sich zu stärken. "Wir haben eine Jahreskarte und finden die Wege fast blind", sagt Philip Priemer. Auch Annika Winkelmann, ihrem Partner Oliver Hunter und den Kindern Mia-Sophie, Ida-Johanna und Leni hat der Abend gefallen. "Es ist gut organisiert", lobt Hunter.

LED-Licht, Feuer- und Kerzenschein ließen den Wildpark erstrahlen.

Thomas Wamser, Geschäftsführer des Wildparks Müden, ist zufrieden. "Super, wir hatten fast 1100 Gäste. Das war das stärkste Lichterfest, das wir je hatten. Das ganze Team hat sich viel Mühe gegeben und wir haben aufgestockt, allein am Wegesrand mehr als 400 Lichter aufgestellt", sagt Wamser.

Auch am Abend gab es lange Schlangen.