Fördergeld für Westkreis

Aller-Leine-Tal bleibt Leader-Region

In die Gemeinden Wietze, Winsen und Hambühren fließen auch in den kommenden Jahren Fördermittel der EU. Denn das Aller-Leine-Tal bleibt Leader-Region. Hier sind alle Details.
  • Von Simon Ziegler
  • 24. Jan. 2023 | 08:59 Uhr
  • 24. Jan. 2023
Die Ladesäulen am Winser Rathaus sind eines der Projekte, die im Aller-Leine-Tal gefördert wurden. 
  • Von Simon Ziegler
  • 24. Jan. 2023 | 08:59 Uhr
  • 24. Jan. 2023
Anzeige
Celle.

Es gibt gute Nachrichten für den Celler Westkreis: Das Aller-Leine-Tal mit den drei Celler Gemeinden Wietze, Winsen und Hambühren bleibt Leader-Region. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gab jetzt die Leader-Regionen der Förderperiode 2023 bis 2027 bekannt. Das Aller-Leine-Tal – neben den Celler Gemeinden gehören Ahlden, Dörverden, Kirchlinteln, Rethem, Schwarmstedt sowie die Ortschaft Eitze in Verden zu dem Zusammenschluss – ist unter den 68 Regionen in Niedersachsen, die in den kommenden fünf Jahren die Entwicklung ihrer Region mit Fördermitteln der Europäischen Union gestalten können.

Sanierung des Wietzer Erdölturms

Björn Gehrs, Bürgermeister der Samtgemeinde Schwarmstedt und Vorsitzender der „Lokalen Aktionsgruppe Aller-Leine-Tal“, die für die Freigabe der Fördermittel zuständig ist, freut sich: „Es ist toll, dass wir bereits seit über 20 Jahren zusammenarbeiten und auch weiterhin gemeinsam Projekte mithilfe der Leader-Förderung auf die Beine stellen können.“ In den vergangenen Jahren wurden im Celler Westkreis zahlreiche Projekte über Leader-Mittel kofinanziert – zum Beispiel E-Säulen am Winser Rathaus, die Sanierung des Wietzer Erdölturms oder auch die Außenanlagen des neuen Wietzer Rathauses.

2,2 Millionen Euro stehen zur Verfügung

In den kommenden fünf Jahren stehen in den Kommunen des Aller-Leine-Tals insgesamt 2,2 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Das Motto lautet „Hier fließt Energie“, es geht unter anderem um Klimaschutz und Tourismus. Welche Projekte in Zukunft gefördert werden, steht noch nicht fest, sagte Regionalmanagerin Ronja Lindemann vom Büro Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung (Koris) in Hannover, die das Aller-Leine-Tal begleitet. „Neue Projekte wurden noch nicht eingereicht“, sagte sie. Oft werden neue Projekte von Gemeinderäten beschlossen. Dann wird um eine Kofinanzierung gebeten. Aber auch Institutionen wie Vereine oder Museen können Ideen einreichen. Wichtig ist immer, dass die Vorhaben einen öffentlichen Zweck erfüllen.