Feuerwehr

So steht Berger Politik zur Zentralisierung

Sollen Ortsfeuerwehren in der Stadt Bergen zusammengelegt werden? So hat der Berger Stadtrat entschieden und so geht es weiter.
  • Von Christopher Menge
  • 09. Dez. 2022 | 15:46 Uhr
  • 09. Dez. 2022
Eine Weiterentwicklung des Feuerwehrhauses Wardböhmen ist an Ort und Stelle nicht möglich.
  • Von Christopher Menge
  • 09. Dez. 2022 | 15:46 Uhr
  • 09. Dez. 2022
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Bergen.

Zwölf Ortswehren gibt es in der Stadt Bergen – und das soll auch so bleiben. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am Donnerstag im Stadthaus die Fortschreibung der Feuerwehrbedarfsplanung einstimmig beschlossen. Der Antrag der Wählergemeinschaft, die Zentralisierung von Ortsfeuerwehren zu prüfen, wurde anschließend als erledigt erklärt.

Ortsfeuerwehren Becklingen und Wardböhmen zusammenlegen?

"Wir hatten nicht geglaubt, in Kürze etwas zu verändern", sagte der WG-Fraktionsvorsitzende Peter Rabe. Aber das Thema, Feuerwehren zusammenzulegen, sei ein Dauerbrenner. "Immer wenn Investitionen anstehen, muss man überlegen, gemeinsame Feuerwehrhäuser zu bauen", sagte Rabe. Als Beispiel nannte er das Gebäude in Wardböhmen, das auf der Agenda stehe. "Da haben wir keinen Standort", so der WG-Ratsherr. Vielleicht könne man ein gemeinsames Feuerwehrhaus für Wardböhmen und Becklingen bauen. "Aber wir wollen niemanden etwas überstülpen", sagte Rabe. "Das muss wachsen bei den Feuerwehrkameraden." Die ehrenamtliche Arbeit sei sehr wichtig. Die Feuerwehren müssten aber immer besser ausgestattet werden. Die beiden WG-Ratsmitglieder hatten sich bei der Abstimmung enthalten.

"Bei den Feuerwehrhäusern müssen wir weiterkommen", sagte Marcel Engwer (SPD). Das sei jetzt eine Hauptaufgabe der Verwaltung. "Bei der technischen Hilfeleistung an der Bundesstraße 3 haben wir uns deutlich verbessert." Für das Verhalten der WG habe er kein Verständnis. Sie hätten sich kaum in der Arbeitsgruppe beteiligt. "Die Stadt Bergen hält eine leistungsfähige Feuerwehr vor", sagte Eckart Borges (CDU), "und somit ist die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergen und den Ortschaften gewährleistet."